Zum Heimgang von Majorin Reinhilde Seidel ✝

von / THQ

Am 17. November 2015 wurde Majorin Reinhilde Seidel im Alter von 83 Jahren zur Herrlichkeit befördert. Reinhilde Seidel trat 1950 von Herne aus in die Kadettenschule in Herne ein und wurde am 20. April 1951 zur Heilsarmee-Offizierin im Rang einer Probeleutnantin ordiniert. Anschließend wurde sie nacheinander zur Assistierenden Korpsoffizierin in die Korps München, Heidelberg, Barmstedt und Berlin 2 bestallt. Dort wurde sie zur Leutnantin befördert.

In den Jahren 1953 bis 1956 folgten Bestallungen als Assistierende Korpsoffizierin in die Korps Berlin 11, Gelsenkirchen, Mülheim/Ruhr, Tuttlingen und Duisburg. Während ihrer Zeit in Gelsenkirchen erfolgte die Beförderung zur Oberleutnantin und im August 1956 zur Kapitänin. Es folgte eine Bestallung als Korpsoffizierin des Korps Berlin 13. In den Jahren 1953 bis 1963 litt Kapitänin Seidel unter Gesundheitsproblemen und musste mehrere Male ins Krankenhaus sowie anschließend zur Kur. Im Dezember 1959 übernahm sie die Leitung von Korps Hamburg 3. Später ging es als Assistierende Leiterin in das Kinderheim Berlin-Friedenau, als Korpsoffizierin ins Korps Berlin 7, als Korpsoffizierin in die Korps Ebingen und Reutlingen und schließlich wieder als Assistierende Leiterin ins Kinderheim Berlin-Friedenau. Dort wurde sie im Jahr 1968 zur Majorin befördert. Im Jahr 1969 erfolgte die Versetzung als Assistierende Leiterin in das Hospital Berlin-Zehlendorf, wo die Majorin anschließend von 1974 bis 1981 als Hausoffizierin bestallt war. Im Juni 1981 folgte eine Bestallung als Korpsoffizierin ins Korps Mannheim, 1988 als Assistierende Leiterin des Altenheims Hamburg und 1991 als Leiterin von Korps Reutlingen. Am 23. November 1991 wurde Majorin Seidel in den Ruhestand versetzt.

Ihre letzten Jahre verbrachte sie in einem Seniorenheim in Langenhagen bei Hannover. Nun hat sie ihren Lauf vollendet und darf ihren Herrn und Heiland schauen, dem sie so viele Jahre gedient hat.

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