Nach Zy­klon in Mo­sam­bik: Die Heils­ar­mee leis­tet Not­hil­fe

von / Die Heilsarmee in Deutschland

Die Heilsarmee in Mosambik verteilt Lebensmittel an die Opfer des Wirbesturms.
Die Heilsarmee in Mosambik verteilt Lebensmittel an die Opfer des Wirbesturms.

Der Wirbelsturm „Eloise“ traf in den frühen Morgenstunden des 23. Januar 2021 auf die zentrale Provinz Sofala in Mosambik. Die Heilsarmee arbeitet mit anderen Organisationen zusammen, um eine Nothilfe-Versorgung von bis zu 1500 Personen sicherzustellen.

Der Sturm brachte Winde mit einer Geschwindigkeit von 165 Kilometern pro Stunde, schwere Regenfälle und zerstörerische Überschwemmungen mit sich und vertrieb Tausende von Menschen aus ihren Häusern.

Das erste Quartal des Jahres ist typischerweise die Zeit, in der es für Mosambikaner am schwierigsten ist, zuverlässig Nahrung zu finden. Zahlen des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen deuten darauf hin, dass etwa drei Millionen Menschen schon vor dem Zyklon Eloise mit einem hohen Maß an Ernährungsunsicherheit konfrontiert waren. Mit den durch den Sturm überschwemmten Ernten wird sich diese Situation wahrscheinlich noch verschlimmern.

Leutnant Delfina António Zualo, die stellvertretende Projektleiterin der Heilsarmee in Mosambik, schreibt aus Maputo: „Die Situation ist hart. Acht Menschen sind im Sturm gestorben und viele haben ihre Häuser verloren. Strassen sind zerstört und Zugänge blockiert. Ich bin besonders besorgt um Kinder, ältere Menschen und gefährdete Personen in der Gemeinde, die bereits mit den Auswirkungen von COVID-19 zu kämpfen hatten und sich gleichzeitig vom Zyklon Chalane im Dezember erholten.“

Leutnant Zualo erklärt, dass sich die Heilsarmee auf nationaler Ebene mit Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen koordiniert, um sicherzustellen, dass die Hilfsgüter die Bedürftigsten erreichen und niemand übersehen wird. Es wurden Pläne entwickelt, um grosse Mengen an Reis, Bohnen und Speiseöl an etwa 300 Familien (1500 Personen) zu verteilen, was ausreicht, um die Grundversorgung für einen Monat zu gewährleisten.

„Im Moment“, sagt sie, „bereite ich die Verteilungsliste für die Begünstigten sowie die Schulung der Freiwilligen vor der Verteilung vor. Außerdem müssen wir sicherstellen, dass sich alle der Risiken von COVID-19 bewusst sind und die Ansteckungsgefahr so weit wie möglich eindämmen.“ Angesichts der Bedeutung der Krankheitsvorbeugung werden die Hilfsempfänger auch fünf Stück Seife erhalten, um die persönliche Hygiene zu gewährleisten.

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