Willow Creek-Jugendkongress: Die Heilsarmee vergibt Süßes

von / THQ

„Von der Heilsarmee hab ich ja schon gehört, aber was macht ihr eigentlich?“ Diese Frage hörten wir häufiger von sehr vielen der 4 000 Teilnehmer des Willow Creek Jugendkongresses. Ausgerüstet mit viel Informationsmaterial, Begeisterung und einer Zuckerwattemaschine (Foto) erlebten Rebekka Freund, Kapitänin Christiane Walz und Inge Rinklin ein sehr ermutigendes Wochenende. So viel weitergehendes Interesse und Statements („Toll, dass Ihr da seid“, „Danke für alles, was Ihr tut“) hätten wir nicht erwartet.

Die Uniform diente immer wieder als Anhaltspunkt für Gesprächsstoff. Viele Fragen nach dem Ursprung und den persönlichen Erfahrungen als Träger dieser Uniform bewiesen, dass die Heilsarmee nach wie vor ein unschlagbares Erkennungszeichen hat, das als Statement wahrgenommen wird. Und zwar durchweg positiv: „Die Uniform sieht ja total cool aus! Bekommt die bei der Heilsarmee jeder?“

Natürlich freuten sich viele Kongressteilnehmer auch einfach an einer Zuckerwatte. Aber auch mit ihnen konnten wir während der Wartezeit an der Maschine Gespräche über unsere Arbeit führen. Die erfrischenden Vorträge des eigentlichen Kongresses zwischendrin kamen für uns Standbetreuer noch als Sahnehäubchen dazu. Es waren noch weitere Teilnehmer von der Heilsarmee beim Kongress in Erfurt dabei.

Hier einige Stimmen: „Was mir neu klar geworden ist, ist, dass ich eine Beziehung mit Gott führe und er persönlich ist“, „Mir wurde wichtig, dass ich mich erstmal von Gottes Geist und seiner Liebe füllen lassen muss, bevor ich etwas für ihn tue und dass ich dann aus der Liebe dienen kann“, „Mir ist neu wichtig geworden, dass wir alle ehrlich sein können, weil wir alle ‚verkorkst‘ sind und Gottes Liebe so nötig haben“. Ich bin sicher, dass dieser Kongress für die Heilsarmee in Deutschland nachhaltige Auswirkungen haben wird, sei es durch neue Mitarbeiter oder durch geistliches Wachstum in den einzelnen Korps.

Kapitänin Christiane Walz

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