"Wie ein Kleeblatt die Welt verändert – neue Freiheit finden und leben."

von / THQ

Fürth: "Wie ein Kleeblatt die Welt verändert – neue Freiheit finden und leben." – Das war das Thema einer Kurzevangelisation, die unter Leitung von Major Frank Honsberg im Korps Fürth (Majorin Ursula Hartmann) stattfand. Das Kleeblatt ist nicht nur ein altes Symbol für die Dreifaltigkeit Gottes, sondern auch das Wappen der Stadt Fürth und im Stadtbild allgegenwärtig. So war das Motto sehr passend gewählt.

Den Auftakt machte ein Kennenlernabend mit anschließendem Liebesmahl. Eine bunt gemischte Gruppe von 23 Personen aus verschiedenen Konfessionen und mit unterschiedlichen Erfahrungen kam zusammen. Aber alle haben eine große und verbindende Gemeinsamkeit: die Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus.

Der Freitag stand im Zeichen der Bibelarbeit zum Thema "Dimensionen des Evangeliums" und einer Schulung, die zum Ziel hatte, seinen Glauben verständlich und einfach bekennen zu können. Der Tag fand seinen Abschluss in einer Wirtschaftsmission. Majorin Hartmann geht regelmäßig durch die Fürther Gaststätten, um Gottes Wort zu verkünden und Menschen ein Gesprächsangebot zu machen. Wer die Majorin und ihre Ausstrahlung einmal erlebt hat, weiß, dass sich die Menschen ihr nicht entziehen können. Ich habe selten jemanden erlebt, der die Liebe Jesus so stark ausstrahlt wie sie, und der so viel Energie an den Tag legt. Ich habe mich in diesen Tagen oft gefragt: "Wird sie niemals müde?" Sie ist ein echtes Vorbild, gerade für uns Jüngeren.

Der Samstag begann gleich mit einem Höhepunkt: Wir feierten einen Gottesdienst im Fürther Seniorenheim Curanum. Der Saal war mit 54 Personen voll besetzt und die wunderschöne Predigt von Major Honsberg rührte einige der Zuhörer zu Tränen. Es war sicherlich nicht der letzte Gottesdienst, den die Heilsarmee dort feierte. Mittags gab es noch eine Bibelarbeit zum Thema "Der geistliche Kampf und die Macht des Segnens", bevor wir am Nachmittag zu einer Freiversammlung in die Fürther Fußgängerzone aufbrachen. Es wurde gesungen und gepredigt, es wurden Zeugnisse gegeben und Anspiele gemacht. Eine lange Schlange von Kindern bildete sich an unserem Quizrad, wo man kleinere Preise gewinnen konnte.

Am Abend fand eine Evangelisationsversammlung im China-Imbiss "Ni Hao" statt. Die Besitzer sind Mitglieder der chinesischen christlichen Gemeinde und haben uns ganz toll aufgenommen und betreut. Ein großes Dankeschön nochmal dafür! Der Pfarrer der chinesischen Gemeinde war auch anwesend und wurde mittels Übersetzerin von Major Honsberg interviewt. Als er ein Gebet sprach, zeigte sich die ganze Liebe dieses sonst eher ruhigen Mannes. Es war eine segensreiche Veranstaltung an einem ungewöhnlichen Ort. Aber auch dies zeichnet die Heilsarmee aus: Sie geht dahin, wo die Menschen sind. Diese Versammlung mitzuerleben, war für uns alle eine Bereicherung. An einigen Tischen beteten die Menschen seelsorgerlich miteinander.

Zum Abschluss feierten wir am Sonntag einen feierlichen Gottesdienst unter dem Motto "Gott und die geschenkte Freiheit feiern". Auch diese Versammlung endete mit einer Einladung an die Gebetsbank, die auch angenommen wurde. Beim anschließenden letzten gemeinsamen Mittagessen, das wie immer von unseren fleißigen Helfern hinter den Kulissen zubereitet wurde, hatte man Gelegenheit, die Tage noch mal Revue passieren zulassen, und war sich einig, wie viel Segen doch auf dieser gemeinsamen Zeit lag.

Viele Menschen, die nicht dabei sein konnten, haben für diese großartige Veranstaltung gebetet. Gottes Segen war spürbar. Eins wurde allen Teilnehmern noch einmal deutlicher: Jesus hat uns die Freiheit geschenkt, wir müssen dafür dankbar sein, sie mit anderen teilen und sie im Alltag leben.
Jörg Ponath

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