Weltgebetstag: Wechsel im Vorstand und Bundeskomitee

Majorin Weber vertritt künftig die Heilsarmee

von Redaktion / THQ

Majorin Andrea Weber (li) löst nun Luise Schröder als Vertreterin der Heilsarmee im Bundeskomitee des Weltgebetstags ab.
Majorin Andrea Weber (li) löst nun Luise Schröder als Vertreterin der Heilsarmee im Bundeskomitee des Weltgebetstags ab.

Mona Kuntze und Iris Pupak sind als Vorstandsmitglieder des Weltgebetstags bestätigt. In ihrer Komiteesitzung vom 11. bis 13. November 2019 in Stein haben die Delegierten des Weltgebetstags Mona Kuntze und Iris Pupak in den Vorstand berufen. Weiterhin wurde das bisherige Vorstandsmitglied Ulrike Göken-Huismann erneut für ihr Amt im Vorstand bestätigt.

Majorin Andrea Weber vertritt nun die Delegation der Heilsarmee im Bundeskomitee des Weltgebetstags, nachdem Luise Schröder ihr Amt nach 16 Jahren, davon neun Jahre im Vorstand, an sie abgetreten hat.

Die Heilsarmee dankt Frau Schröder für ihre Arbeit im Dienste der Heilsarmee und wünscht Majorin Weber mit Gottes Segen Ausdauer, Mut und Gespür für die Themen der Zeit.

Der Weltgebetstag ist die weltweit größte Basisbewegung christlicher Frauen. Der Gottesdienst wird jedes Jahr am ersten Freitag im März in mehr als 120 Ländern rund um den Globus gefeiert. 2020 steht der Weltgebetstag unter dem Motto "Steh auf und geh!" und kommt von Frauen aus Simbabwe. Die Komiteesitzungen finden zweimal im Jahr statt. Sie sind die offiziellen Mitgliederversammlungen des Weltgebetstags. Darin beschließen die Delegierten unter anderem die Übersetzung des Gottestdiensttextes, den Vereinshaushalt und die Spenden- und Kollektenverwendung. Im deutschen Weltgebetstagskomitee sind Frauen aus 12 Mitgliedsorganisationen und 9 Konfessionen vertreten.

www.weltgebetstag.de

Vorstellung des neuen Vorstands

Neu gewählter Vorstand des Weltgebetstags (v. l.): Iris Pupak, Ulrike Göken-Huismann, Cornelia Trommer-Klimpke und Mona Kuntze (Foto: Weltgebetstag e. V.).

Iris Pupak ist Vertreterin der Evangelischen Frauen im Vorstand. Als Diplom-Sozialpädagogin ist sie bei der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland zuständig für den Weltgebetstag. Ihre Arbeit für den Weltgebetstag begleitet die 60-Jährige bereits seit 19 Jahren. Für Pupak ist der Weltgebetstag eine Bewegung in der sie jedes Jahr über die Welt, Frauen und Religion viel lernen kann. Pupak war bereits von 2007 bis 2011 im Vorstand des Weltgebetstagskomitees. „Ich freue mich über die Wahl und auf die uns bevorstehende Zeit“, sagt Pupak.

Mona Kuntze ist Mitglied im Forum Frauen des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland und vertritt im Vorstand des Weltgebetstags die kleinen Kirchen und Religionsgemeinschaften. Sie ist schon seit fünf Jahren im Komitee des Weltgebetstags. Daneben engagiert sich die 44-Jährige in ihrer Heimatgemeinde der Freikirchlichen Evangelischen Gemeinde Soest und im Vorstand des Christinnenrats. „Der Weltgebetstag - eine weltweite ökumenische Basisbewegung: ich freue mich auf die Vorstandsarbeit, die auf dem Hintergrund der multilateralen Ökumene sowohl die Arbeit an der Basis als auch die weltweiten Bezüge im Blick zu haben hat.“

Ulrike Göken-Huismann gehört dem Bundesvorstand der Katholischen Frauen Deutschlands (kfd) an. Seit vier Jahren ist sie als Vertreterin der Römisch-Katholischen Frauengemeinschaft im Vorstand und wurde nun wiedergewählt. Antrieb für ihr Engagement ist für die Delegierte der kfd immer wieder die Selbstverpflichtung der kfd, die Tradition des Weltgebetstages in besonderer Weise zu pflegen und weiterzugeben. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und bin gerne bereit, in den nächsten vier Jahren an der Zukunftsfähigkeit des Weltgebetstags mitzuarbeiten“, sagt die 58-Jährige.

Der Vorstand des Weltgebetstags ist ökumenisch und setzt sich aus vier Personen zusammen. Die Vorstandsmitglieder werden turnusmäßig alle vier Jahre gewählt.

Cornelia Trommer-Klimpke ist als Liaison-Person die Verbindung zum Internationalen Weltgebetstagskomitee. Sie ist von der Evangelisch-Methodistischen Kirche in das Weltgebetstagskomitee gesandt und wurde 2018 für sechs Jahre gewählt.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand und wünschen ihnen für ihre Arbeit Gottes Segen“, sagt Dr. Irene Tokarski, Geschäftsführerin des Weltgebetstags der Frauen - Deutsches Komitee. „Wir müssen in den nächsten Jahren auf die veränderte Situation der deutschen Kirchen reagieren und gemeinsam den Weg in die Zukunft ohne Volkskirchen ebnen. Das ist eine große und wichtige Aufgabe.“

Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e. V.
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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