Weihnachtsmusical 2025
In Naumburg war es „Zeit für Wunder“
Mehr als 400 Besucher sahen die beiden Aufführungen des Weihnachtsmusicals „Zeit für Wunder“ im Begegnungszentrum der Heilsarmee in der Schreberstraße. Unter der Gesamtleitung von Damaris Weyrowski, mit Unterstützung von Steffi Honsberg, haben aus unserer Gemeinde 30 Akteure auf der Bühne mitgewirkt, überwiegend Kinder. Hinter der Bühne mit der Technik und beim Auf- und Abbau nochmal 10 Mitwirkende. Die musikalische Leitung lag bei Frank Honsberg und Christiane Walz. Während es für die meisten Stücke ein fetziges Playback gab, spielte Christiane einige Lieder auf Klavier, wo sie von Sabine Tchaou auf der Geige begleitet wurde.
Unter den etwa 200 Gästen der ersten Vorstellung war diesmal auch unser Oberbürgermeister Armin Müller mit seiner Frau.
Das Wichtigste war die wunder-volle Botschaft des Stücks. Die Hirtenkinder Lea und Nico entdecken nicht nur viele Wunder des Alltags, sondern, dass ausgerechnet in einem abgelegenen Stall in Bethlehem gerade etwas Weltbewegendes geschieht. Manchmal zeigt sich das größte Wunder dort, wo man es am wenigsten erwartet.
In einem kurzen Input nach dem Schlussapplaus lenkte der Gemeindeleiter, Major Frank Honsberg, die Aufmerksamkeit noch einmal auf eine Person des Weihnachtsmusicals, den Hirten Aaron. „Onkel Aaron“ ist ein von Gott und dem Leben enttäuschter, desillusionierter „Realist“, der der Botschaft von Weihnachten zunächst skeptisch gegenübersteht. Er „weiß, wie der Hase läuft“, wie es in einem Lied hieß. Später taucht er überraschend doch noch an der Krippe auf, um sich selbst ein Bild zu machen. Dort erkennt er die Bedeutung von Jesus. So könnten wir es auch heute noch erfahren, wenn wir uns auf den Weg machten zu dem, der sich aufgemacht hat, uns zu besuchen, so die Einladung an die Zuschauer. Die Frage sei nur: „Hast du Platz in deinem Herz, ist bei dir frei?“ Mit der Wiederholung dieses Liedes aus dem Musical und einem Gebet endete der geistliche Impuls.
Nach einem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied verließen die Besucher dankbar und beschwingt das Begegnungszentrum.