Vom Trauma zum Traum

von / Die Heilsarmee in Deutschland

Eines Nachts in Stuttgart. Jan K. schläft auf einer Parkbank. Gegen 4 Uhr nimmt der Obdachlose im Halbschlaf wahr, wie jemand an ihm vorübergeht. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, doch die Person kehrt um. Wenige Sekunden später brennt Jans Schlafsack lichterloh! Der Unbekannte hat Benzin darüber gegossen und angezündet. Dieser Anschlag wird Jans Leben verändern ...

Jan K. (Name geändert) kam über viele Umwege vor einigen Jahren nach Deutschland. In seiner Heimat Rumänien gab es für ihn nichts außer Hunger, Armut und Arbeitslosigkeit. In Deutschland hoffte er auf ein besseres Leben. Er wollte arbeiten und sich eine Zukunft aufbauen. Doch er findet hier nur kurzfristige Gelegenheitsjobs. Fast zwei Jahre lebt er auf der Straße.

Als ihn der Unbekannte auf einer Parkbank in Stuttgart mit Benzin übergießt und anzündet, kann sich Jan in letzter Sekunde aus seinem Schlafsack befreien. Gott sei Dank – er überlebt den Anschlag unverletzt, ist aber stark traumatisiert.

Die Heilsarmee hilft in höchster Not

Weiterhin ungeschützt im öffentlichen Raum zu schlafen ist für Jan undenkbar geworden. Verzweifelt wendet er sich an die Heilsarmee. Im Fritz-Schaaff-Haus, einer Heilsarmee-Einrichtung für wohnungslose Männer, erhält er kurzfristig Unterkunft und Hilfe.

„Es wäre unverantwortlich gewesen, einen Menschen nach einem solchen Trauma einfach wieder zurück auf die Straße zu schicken“, sagt Alexander Frischmann. Der Leiter des Fritz-Schaaff-Hauses sorgt in Zusammenarbeit mit der Diakonie dafür, dass Jan zunächst ein eigenes kleines Zimmer bekommt. Über Kontakte bei der Heilsarmee gelingt es schließlich, ihm eine Arbeit zu vermitteln.

Heute backt Jan Brot in einer Bäckerei in Esslingen und ist sozial abgesichert. Die Arbeit gefällt ihm gut und er freut sich darüber, endlich auf eigenen Beinen zu stehen. Dank der unbürokratischen Hilfe der Heilsarmee ist er seinem Traum, in Deutschland ein besseres Leben führen zu können, ein ganzes Stück näherkommen.

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