von Marla Heidel Chemnitzer Kinder-, Jugend- und Familien­zentrum

Vier Tage voller Abenteuer

Vier Tage Winterferien, 20 Jugendliche aus drei verschiedenen Kinder- und Jugendclubs, ein gemütliches Hostel mitten in der verschneiten Landschaft der Sächsischen Schweiz – das war das Wintercamp 2026.

Gipfelsturm mit Aussicht

Gleich zu Beginn wartete eine echte Herausforderung: die Wanderung auf den Lilienstein. Bei winterlichen Temperaturen und teils rutschigen Wegen war Teamgeist gefragt. Schritt für Schritt arbeiteten sich alle nach oben – und wurden mit einem beeindruckenden Blick über die verschneite Felsenlandschaft belohnt. Stolz und erschöpft, aber glücklich erreichten schließlich alle das Ziel.

Felsen, Technik und Großstadtflair

Am zweiten Tag stand zunächst die berühmte Bastei auf dem Programm. Die bizarren Felsformationen und die spektakuläre Aussicht sorgten für staunende Gesichter und zahlreiche Fotos.

Am Nachmittag ging es weiter ins Verkehrsmuseum Dresden. Zwischen historischen Lokomotiven, Flugzeugen und Automobilen gab es viel zu entdecken und auszuprobieren. Anschließend blieb noch Zeit, die Dresdner Innenstadt in kleinen Gruppen zu erkunden – ein spannender Kontrast zur ruhigen Natur des Vormittags.

Höhlenabenteuer und Wellness-Abschluss

Der letzte volle Tag hatte es noch einmal in sich: Verschiedene Höhlen wurden erkundet – teilweise so eng, dass man nur kriechend vorankam. Mut, Neugier und gegenseitige Unterstützung waren gefragt. Mit etwas Glück konnten sogar Fledermäuse entdeckt werden – ein besonderes Highlight.

Nach diesem kalten und aktiven Tag wartete der krönende Abschluss: ein Besuch in der Therme in Bad Schlema. Warmes Wasser, entspannte Gespräche und zufriedene Gesichter – was für ein perfekter Ausklang!

Viel zu schnell vorbei

Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Manche wären gern noch länger geblieben. Hinter allen lagen intensive Tage mit neuen Begegnungen, gemeinsamen Herausforderungen und unvergesslichen Naturerlebnissen.

Das Wintercamp 2026 hat einmal mehr gezeigt: Gemeinschaft, Bewegung und Abenteuer in der Natur schaffen Erinnerungen, die bleiben.

Marla Heidel

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