Verabschiedung auf Schweizerisch

von / THQ

Mit einem „Z'nüni“ – Ausdruck für eine Schweizer Brotzeit am Morgen – verabschiedeten sich Majore Daniela und Peter Zurbrügg heute von den Kolleginnen und Kollegen am Territorialen Hauptquartier (THQ) der Heilsarmee in Deutschland.

Als sie vor zweieinhalb Jahren ihre Aufgaben in der Heilsarmee in Deutschland aufnahmen, mussten die beiden Majore Daniela und Peter sich zunächst mit den kulturellen Gepflogenheiten vertraut machen. So habe sie lachen müssen, sagt Daniela, als jemand sagte: „Da platzt mir doch die Hutschnur“. Auch über ein „Knöllchen“ musste sie zunächst schmunzeln, bis ihr bewusst wurde, dass damit der Strafzettel für ihre Geschwindigkeitsübertretung gemeint war. Inzwischen wissen beide auch das deutsche Pfandsystem für Dosen zu schätzen und wollen viele der neuen Gewohnheiten mit in ihre Schweizer Heimat mitnehmen.

„Unsere Sachen sind gepackt und wir sind startklar für die Rückreise in die Schweiz. Am 3. März geht es los und nun heißt es Abschied nehmen ...

In unseren Herzen nehmen wir liebgewonnenes Gepäck und Schätze aus der Zeit in Deutschland mit: viele schöne und fröhliche Begegnungen, Freundschaften, interessante
Erfahrungen, gelungene Anlässe, Herausforderungen, die wir gemeinsam gemeistert haben, Erinnerungen an schöne Orte die wir besuchen durften und vieles mehr. Die zweieinhalb Jahre in Deutschland waren erlebnisreich und bereichernd.

Wir danken euch herzlich für das gemeinsame Unterwegssein, euer Vertrauen, die Freundlichkeit und Wertschätzung die wir erfahren durften. Wir waren gerne und von ganzem Herzen hier.“

Beide Majore, Daniela und Peter, waren bei ihrer Abschiedsrede an die Kolleginnen und Kollegen sichtlich gerührt und bedankten sich für das Vertrauen in ihre Arbeit. Sie blicken auf viele erfolgreiche Projekte in Zusammenarbeit mit den ihnen lieb gewordenen Menschen zurück, auf die herzlichen Begegnungen und den guten Austausch. Wehmut auch bei dem Gedanken, die Wahlheimat Köln zu verlassen. Major Peter Zurbrügg wünscht dem 1. FC Köln weitere Aufstiegschancen und erhielt von der Belegschaft einen Fan-Schal des Kölner Vereins. Und auch das Fotobuch aus Köln soll Daniela und ihren Mann Peter an ihre Zeit im Rheinland erinnern.

Oberst Hervé Cachelin, Territorialleiter, würdigt die Arbeit der Majore Daniela und Peter Zurbrügg in seiner Abschiedsrede. „Sie haben ihre Aufgaben nicht nur fachlich gut vorangebracht, sondern es auch geschafft, durch persönliche Beziehungen Brücken zu schlagen.“ Die Vermittlung zwischen THQ und Basis sei ähnlich wie die Position zwischen Hammer und Amboss. Dieser Aufgabe seien Daniela und Peter stets gerecht geworden.

Majorin Daniela Zurbrügg war in Deutschland als Direktorin Programm zuständig und wird in der Schweiz künftig die Leitung des Korps Burgdorf im Emmental übernehmen. Major Peter Zurbrügg war als Distriktleiter SüdWest tätig und wird zukünftig die Ruhestandsoffiziere in der Schweiz betreuen.

Wir alle denken an die schöne gemeinsame Zeit zurück und wünschen den beiden im Namen des gesamten Kollegiums Gottes Segen für ihre neuen Aufgaben im Berner Land.

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