US-Soldaten: Starke Nachfrage nach Bibeln

Bibeln finden bei den US-Truppen im Irak reißenden Absatz. Das ist die Erfahrung von Brad Blauser, einem zivilen Sicherheitsberater aus den USA, der eine Verteilaktion ins Leben gerufen hat.

von / THQ

Im vergangenen Jahr verteilte er 550 Bibeln an Soldaten. Bis zum kommenden Jahr will er insgesamt 6000 Exemplare weitergeben. "Zehn Minuten nach meiner Ankunft sind meist alle Bibeln vergriffen", so Blauser, der im Frühjahr 2005 einen gut besuchten Bibelstudienkurs gegründet hatte. Dabei habe er gelernt: "Immer wenn die Soldaten ihre Basis verlassen, stehen sie auf der Schwelle zur Ewigkeit. Deshalb interessieren sie sich auch für Gott." Auch Soldaten, die nie einen Militärgottesdienst besuchten, nähmen gerne eine Bibel entgegen: "Sie interessieren sich vor allem für jene Seiten, die Antwort geben auf die Frage: Wo werde ich die Ewigkeit verbringen?" Nachdem US-Medien über seinen Dienst berichteten, stößt die Aktion auf immer breiteres Interesse. Inzwischen hat Blauser den Nils G. Thompson-Erinnerungsfonds ins Leben gerufen, um die Bibeln zu finanzieren. Der Fonds ist nach einem befreundeten US-Soldaten benannt, der eine der ersten Bibeln von Blauser geschenkt bekam und der bei Kämpfen einen Tag nach seinem 19. Geburtstag ums Leben kam.

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