Unsere Ehrenamtlichen - was wären wir ohne sie.
Wir nennen unsere Ehrenamtlichen Möglichmacher. Denn sie sind es, die uns bei unserer Arbeit in wunderbarer Weise unterstützen. Seit einigen Jahren haben wir in Mannheim eine Frühstücksaktion, bei der sowohl Tüten ausgegeben werden als auch im Saal Menschen an Tischen bedient werden. In Coronazeiten hatten wir teilweise bis zu 300 Menschen, jetzt sind wir bei ca. 120 bis 150 Personen gelandet. Einige von ihnen sind mittlerweile auch Besucher in unseren Gottesdiensten.
In Karlsruhe geben wir ein Picknick aus. Hier kommen zwischen 25 und 50 Menschen, von denen viele auch das Gottesdienst Angebot wahrnehmen.
Neben den „klassischen“ Heilsarmee Ehrenamtlichen – also z. b. Musikern – haben wir in Mannheim einen Stamm von ca. 10 Möglichmachern; und in Karlsruhe 2 – 4. Oftmals sind es auch Studenten, die nur eine kurze Zeit bei uns sind. Die anderen sind zu einem Team zusammengewachsen, dass sich gegenseitig unterstützt und sieht und gerne miteinander arbeitet. Viele von ihnen haben gefragt, ob sie denn auch mitarbeiten dürfen und sehen es als Vorrecht an, dabei zu sein. Mit Stolz tragen sie die rote Heilsarmeearbeitsschürze. Und sie behandeln die Gäste freundlich und liebevoll.
Die Ehrenamtlichen kommen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden. Einige möchte ich kurz vorstellen:
Da ist z. B. die sprachbegabte Carola. Sie arbeitet als Sinti und Roma Missionarin und auch in der spanischen Gemeinde mit. Sie beherrscht neben fast perfekt Englisch und Französisch auch etwas Russisch, Spanisch und Portugiesisch. Karola kennt die Heilsarmee schon sehr lange und arbeitet mit großer Freude und Freundlichkeit mit. Sie sagt, dass sie sich freut, den Armen dienen zu können und dass sie hier die Liebe Jesu ganz praktisch weitergeben kann.
Eine weitere Möglichmacherin in Mannheim ist Eva. Sie ist Griechin und in der griech. orthodoxen Kirche aktives Mitglied. Sie engagiert sich vielfältig. Z. B. auch als Begleiterin bei Ämtergängen und anderem. Und Eva ist in Mannheim unsere Kaffeefee. Inzwischen weiß sie, wie die Stammgäste ihren Kaffee oder Tee trinken und serviert diesen mit Freundlichkeit und Lächeln. Eva sagt: Dass sie es schätzt in einem guten Team mitzuarbeiten und gerne den Menschen dient.
Peter ist unser Jocker. Er ist sehr einsatzbereit und überall gut zu gebrauchen. Er sagt über seine Mitarbeit: Ich arbeite gerne ehrenamtlich bei der Heilsarmee Mannheim, weil dort die Möglichkeit besteht, Menschen in Jesu Namen zu dienen, die wiederum ein großes Maß an Dankbarkeit zurückschenken. Alles in einem äußerst herzlichen Umfeld von Haupt- und Ehrenamtlichen, in dem Gottes Segen immer wieder spürbar wirkt. Nur ein Beispiel von vielen: kürzlich durfte ich bei einem Jubiläum zwischen Gästen und Heilsarmeemitarbeitern, unabhängig von Rang und Namen, ein außergewöhnlich herzlich-freudiges Miteinander erleben – welch wunderbares Gefühl.
Dann hätten wir da noch Hans. Er war früher beruflich mit Menschen unterwegs. Und heute arbeitet er gerne auch für arme und obdachlose Menschen, weil Gott ihm das aufs Herz gelegt hat. Hans kann ganz wunderbar Klavier spielen und macht unseren Frühstücksraum zu einem Musikkaffee.
Reingard liebt es im Team zu arbeiten und den Menschen zu begegnen. Sie wird angetrieben durch die Liebe Jesu.
Dann ist da noch Jürgen, der als Gast kam. Und Freund wurde. Er kam anfangs nur zum Frühstück, dann in den Gottesdienst und, nachdem er fragte, ob er mitarbeiten darf, nimmt er jeden Dienstag, treu und zuverlässig seinen Platz beim Kaffeeausschank ein.
Bernhard, ein früherer Polizist freut sich mitzuarbeiten. Die Arbeit bei uns erdet ihn. Und er genießt die Zusammenarbeit in unserem bunten, vielfältigen Team und sagt, man würde die Liebe Jesu abstrahlen fühlen.
Es gibt noch andere Ranji, Luci und manche, die nicht regelmäßig kommen können. Eine kleine Familie die gerne miteinander arbeitet.
Auch in Karlsruhe haben wir wunderbare Möglichmacher.
Da ist z. B. Jutta. Sie ist Vorsitzende des Kirchgemeinderates in ihrer Ortsgemeinde und hat dort auch ein Café im alten Pfarrhaus organisiert. Jutta hilft gerne. Bei der Ausgabe, aber auch in der Kleiderkammer. Sie bringt sehr oft noch zusätzlich Brot und Gebäck mit und hat eine freundliche, liebevolle Art. Sie kennt die Stammgäste beim Namen und begrüßt sie auch so. Sie sagt: Ich arbeite mit Freuden bei der Heilsarmee, weil ich dankbar bin, dass ich gesund sein darf. Ich bringe mich gerne mit meinen Gaben, die ich von Gott geschenkt bekommen habe, ein. Ob bei der Lebensmittelausgabe, in der Kleiderkammer oder im Gespräch mit den Besuchern erlebe ich, dass ich am „richtigen Platz“ bin.
Eine letzte Frau möchte ich euch vorstellen. Andrea. Sie scheibt: Duch meine Ausbildung zur Gemeindereferentin ist das Thema Jüngerschaft/ jüngerschaftliches Engagement mehr in meinen Fokus gerückt. Ich habe dann im Urlaub das Buch „Der General Gottes“ über William Booth gelesen und war so berührt davon, dass ich beim Lesen viele Tränen vergossen habe. Unsere Pastorin hat mich nach einem Gespräch darüber auf die Heilsarmee in Karlsruhe aufmerksam gemacht und ich freue mich, dass ich einen kleinen Teil zu dieser sinnvollen Arbeit beitragen darf, weil Jesus die Armen, Einsamen und Ausgegrenzten auch heute noch wichtig sind.
Das waren nur einige unserer wunderbaren Möglichmacher. Sie kommen immer mit großem Engagement und viel Liebe. Gemeinsam tragen wir auch traurige Augenblicke im Leben einzelner Teammitglieder und genießen auch gerne Gemeinschaft miteinander. Es macht viel Freude miteinander Gott zu dienen.