Termin mit Gott
Gott ist der Erste und der Letzte.
Wir möchten Sie zu einem Termin mit Gott einladen! Nehmen Sie sich einfach ein paar Augenblicke Zeit und lesen Sie einen Abschnitt aus der Bibel. Diesmal schlagen wir Ihnen einen Text aus dem Jesaja 43,18-20 aus dem Alten Testament vor. Im Anschluss finden Sie einige Gedanken zu den Bibelversen und einen ergänzenden Vers. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen, wenn Sie sein Wort betrachten!
18 Daran denkt ihr, daran klammert ihr euch. Aber blickt doch nicht immer zurück! 19 Ich schaffe jetzt etwas Neues! Es kündigt sich schon an, merkt ihr das nicht? Ich werde eine Straße durch die Wüste legen und lasse dort Ströme fließen, 20 damit mein erwähltes Volk unterwegs zu trinken hat. Die Tiere der Steppe werden mich ehren, Schakale und Strauße mich preisen, weil ich Wasser durch das ausgedörrte Land fließen lasse.
Wasser in der Wüste!
Was hat Jesaja noch mit mir zu tun? Zwei Abschriften aus dem heutigen Text (Vers 18-19) hängen seit 40 Jahren bei uns zu Hause an der Wand. Als ich diese Verse bekam, trafen sie genau in meine Situation. Gottes Wort ist lebendig, kein toter Buchstabe, kein trockener Gesetzestext, sondern Wasser in der Wüste. Und das brauchte ich dringend. Mühsam hatten wir uns ein Sabbatjahr erkämpft. Erschöpft und ausgebrannt versuchten wir, beim Studieren des Wortes Gottes persönliche Korrektur und neue geistliche Impulse zu erhalten und als Ehepaar wieder klarzukommen. Der Schutz des Theologischen Seminars und die Gespräche mit den Seelsorgern waren sehr hilfreich, und anschließend wartete eine neue Aufgabe in einer Großstadtgemeinde auf uns. Wie sollten wir mit der neuen Situation zurechtkommen? Wir wussten das damals nicht, aber Gott wusste, was wir brauchten: Wasser in der Wüste.
Major Alfred Preuß