"Tee-Mobil" und "Teestube"

von / THQ

"Tee-Mobil" und "Teestube" "Tee-Mobil" und "Teestube": In den 70er- und 80er-Jahren waren "Teestuben" und "Teemobile" beliebte Einrichtungen in der missionarischen Jugendarbeit. In Thüringen erleben diese Initiativen derzeit eine Renaissance – als diakonische Hilfsangebote. In Altenburg verkehrt der Kleinbus "Tee-Mobil" der Mobilen Jugendsozialarbeit der Diakonie. Einmal im Monat erhalten bis zu 60 junge und sozial schwache Menschen, darunter auch Drogenabhängige, Lebensmittel und Hilfsgüter. Derselbe Träger veranstaltet außerdem zweimal im Jahr das Projekt "Altenburger essen gemeinsam" auf dem Marktplatz, zu dem bis zu 450 Menschen kommen. Man wendet sich damit gegen die "Stigmatisierung" sozial Bedürftiger.

Die Teestube, in der sich Bedürftige ein Nahrungsmittelpaket für zwei Euro abholen können und der auch eine Nähstube, eine Kleiderkammer und Möglichkeiten zur Begegnung angegliedert sind, nutzen jährlich rund 7300 Interessenten.

Auch bei der Heilsarmee gibt es Einrichtungen dieser Art – (Jugend-) Cafés, Essenausgaben usw. in vielen Städten, z. B. Hamburg, Berlin, Dresden, Leipzig, Freiburg.

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