Suchtprävention im Kindesalter

von / THQ

Suchtprävention im Kindesalter: Der evangelische Fachverband für Suchtkrankenhilfe "Blaues Kreuz in Deutschland" ist davon überzeugt, dass Suchtprävention bereits im Kindesalter beginnen muss. In Deutschland greifen bereits Zehnjährige zu Alkohol und anderen Suchtmitteln. Jeder zweite 14-Jährige hat bereits einen Alkoholrausch erlebt. Einer Studie zufolge praktizieren mehr als ein Drittel der Jugendlichen von 12 bis 25 Jahren das Rauschtrinken, bei dem mindestens fünf Gläser Alkohol hintereinander konsumiert werden.
Das Blaue Kreuz hat in seiner Jugendeinrichtung Villa "XtraDry" (Schwelm) ein Unterrichtskonzept für Schulen entwickelt, in dem jungen Menschen auf spielerische Weise die Gefahren übermäßigen Alkoholkonsums vor Augen geführt werden. Sie können etwa eine "Rauschbrille" aufsetzen, durch die man die Umwelt mit einem ungefähren Promillestand von 1,8 wahrnimmt. Das Blaue Kreuz will das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen stärken. Sie sollen lernen, eigenständig zu entscheiden, Nein zu sagen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.

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