Sozialwerk zu Gast im Seehof

"Plön ist schön" – wenn man diesen einfachen aber wahren Slogan etwas abändert in "Plön war schön", ist damit die Tagung des Sozialwerks überschrieben.

von / THQ

Nicht nur der schön gelegene "Seehof" der Heilsarmee, die gute Betreuung und das exzellente Essen, sondern auch der Inhalt der Sozialtagung war schlichtweg schön.

Die unterschiedlichsten Themen erwartete die Einrichtungsleiter, die aus ganz Deutschland angereist waren. Los ging es am Dienstag mit dem Thema "Spiritualität im Gesundheits- und Sozialwesen." Die Referentin, Frau Dr. Astrid Giebel vom Diakonischen Werk der EKD in Berlin forderte uns auf, über verschiedene Begriffe nachzudenken, die im Alltagsleben vielleicht intuitiv wahrgenommen, aber aus Zeitmangel oft nicht definiert werden. Eine Kernfrage aus einem vorgestellten Projekt war: "Wie können Mitarbeitende in helfenden Berufen religiöse Kompetenz gewinnen, um für sich spirituelle Zugänge zu erschließen, ihrem beruflichen Handeln geistlichen Sinn geben und ihren persönlichen Glauben auch im Beruf realisieren?

Der Mittwoch stand unter dem Zeichen "Informationen". Für den Vormittag war Oberst Patrick Naud angereist. Wie ein bunter Blumenstrauß war das Ergebnis der Berichte der einzelnen Einrichtungsleiter über das, was sie im Augenblick bewegt und beschäftigt, eventuelle Zukunftsträume und – ganz wichtig – ihre Wünsche an das Territoriale Hauptquartier (THQ). Die Runde war von großer Offenheit geprägt und endete mit einem Bericht des Territorialleiters über geplante Vorhaben und Veränderungen am THQ.

Am Nachmittag gab es "Informationen aus der Sozialabteilung". Neben dem Alltäglichen stand auch die Frage "Eine grüne(re) Heilsarmee – (wie) geht das?" Es war ganz einfach schön, sich einmal weg vom Tagesgeschäft Gedanken über ein interessantes Thema zu machen. Über das eher trockene Thema Controlling/internes Kontrollsystem wurde von Michael Blumenstock interessant und lebendig referiert.

Als besonders wohltuend fanden viele Teilnehmer das offene Forum am Donnerstagvormittag, bei dem ein reger Interessensaustausch stattfand. Man half sich gegenseitig mit Tipps und Ratschlägen zu Fragen, die die Kollegen stellten.

Der Nachmittag stand unter dem "Thema" Ausflug. Wie gut, dass das Boot wind- und regengeschützte Räume hatte, sonst wäre der Kuchen nass und der Kaffee dünn geworden.

Frei nach dem Motto "Das Beste kommt zum Schluss" kann der Gottesdienst am Abend bezeichnet werden. Die Majore Ruth und Reinhold Walz, Divisionsoffiziere der NordOst-Division, waren eigens dafür nach Plön gekommen. Major Walz predigte zum Thema "Glaube am Montag" und machte Mut, Gott noch mehr in unseren Alltag einzubeziehen.

Drei abwechslungsreiche und intensive Tage fanden damit einen guten Abschluss. Wir danken Major Janowski und allen Beteiligten für diese Tage!
Luise Schröder

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