Silvesterfreizeit

"Armu-u-u-t ist nicht gu-u-u-t" und ähnliche Schreie hallten für eine Woche durch das Gebäude der Heilsarmee in Berlin-Südwest.

von / THQ

Was war los? Silvesterfreizeit war los! Zu dem Thema "Soziale Gerechtigkeit" gab es jeden Tag Bibelarbeit, Andacht, Spiele, passende Aktionen und Skype-Konferenzen mit Heilsarmeemitgliedern aus verschiedenen Ländern. Das war ein besonderes Highlight, da uns diese Leute viel über das Thema erzählt haben! Soziale Gerechtigkeit ist ein topaktuelles Thema, welches wir sowohl aus dem "weltlichen" als auch aus dem biblischen Aspekt betrachtet haben. Major Hartmut Leisinger, der am Territorialen Hauptquartier arbeitet, hat uns diesen Aspekt in den Bibelarbeiten sehr fundiert, persönlich und praktisch dargelegt und nahegebracht. Die nachmittäglichen Aktivitäten, die schon Tradition geworden sind, haben sehr viel Spaß gemacht und waren ein guter Ausgleich!

Die Neuheit dieser Silvesterfreizeit war der Jugendchor, der von Alexander Valerstein geleitet wurde. Im Hinblick auf den "Tag der Heilsarmee" im April haben wir bereits angefangen uns vorzubereiten und es hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht. Natürlich gab es wieder einen Silvesterball mit Fashion Show und guter Musik. Den Auftakt des Abends gestalteten die Majore Walz, die allen Walzerschritte beigebracht haben. Inspiriert durch eine Andacht am Nachmittag haben viele Teilnehmer ihr Leben neu auf Jesus ausgerichtet, Entscheidungen getroffen und sind für ihren Alltag ermutigt worden. Da der 2. Januar auf einen Sonntag fiel, haben die Teilnehmer der Silvesterfreizeit den Neujahrsgottesdienst gestaltet. Dieser ist traditionell ein vereinigter Gottesdienst aller Heilsarmeegemeinden Berlins. Danach gab es den Freizeitabschluss und den immer etwas traurig gestimmten Abschied!

Gestärkt, gesegnet und mit einem neuen Bewusstsein für die Themen "Armut", "Menschenhandel", "Fair Trade" und "Wasser" sind wir nach Hause gefahren. Alle freuten sich bereits auf die nächste Silvesterfreizeit, die unter dem Thema "Ethik" stehen wird.
Tabea Preuß

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