Seelische Schäden nach Abtreibungen

Das Magazin Stern TV hat über seelische Folgeschäden nach Abtreibungen berichtet.

von / THQ

In der Sendung schilderte die vierfache Mutter Sonja Müller ihr Leiden nach einer Abtreibung. Als sich ihr viertes Kind ankündigte, hatte sie auf Drängen ihres Mannes einem Schwangerschaftsabbruch zugestimmt, weil das Paar meinte, ein weiteres Kind würde die Familie überfordern. Danach hätten sie Schuldgefühle bis hin zu Selbstmordgedanken geplagt: "Ich habe gedacht, die Abtreibung ist auch eine Tötung." Erst als sie sich für ein viertes Kind entschieden habe und erneut schwanger geworden sei, sei es ihr gelungen, ihre zermürbenden Schuldgefühle in den Griff zu bekommen, so Stern TV.

In der Sendung wurde auch der christliche Verein "Rahel" vorgestellt, der sich um Frauen kümmert, die unter Folgeschäden von Abtreibungen leiden. Das kann sich in Depressionen, unkontrolliertem Weinen, Aggressionen gegen sich selbst und Selbstmordgedanken äußern. Die Symptome können unmittelbar nach einer Abtreibung, aber auch erst Wochen oder Monate später auftreten. Das so genannte Post-Abortion-Syndrom (PAS) ist laut Stern TV in Deutschland relativ unbekannt. Es gebe kaum statistische Erhebungen. Die Krankenkassen kämen für eine Behandlung nicht auf. US-amerikanische Studien gehen davon aus, dass zwölf bis 15 Prozent aller Frauen, die abgetrieben haben, danach unter seelischen oder körperlichen Störungen leiden.

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