von Kommunikation & Fundraising THQ

Rückblick auf die Festveranstaltung

„Wir sind heute hier, um Gott zu feiern. Lasst uns das gemeinsam tun.“ Mit diesen Worten eröffnete Oberst Dean Pallant die Territoriale Festveranstaltung der Heilsarmee am 27. September und setzte damit den positiven Ton für den Nachmittag. Mehr als 100 Menschen waren in die EMK Johanneskirche in Hannover gekommen und erlebten Stunden voller Musik, gemeinsamem Gebet, vielen Informationen aus dem Territorium und bewegenden Zeugnissen.

Ein besonderer Moment war das feierliche Willkommen für Kadettin Simona Döttling, die ihre Ausbildung zur Offizierin begonnen hat und ihren Dienst im Korps Wuppertal tut. Oberste Dean und Eirwen Pallant begrüßten sie in der Heilsarmee, dankten Gott für die neue Kadettin und übergaben sie offiziell in die Hände der Majore Baldwin, die die Ausbildung von Simona begleiten werden. Die feierliche Begrüßung wurde von Applaus und Jubel begleitet – Mitglieder der Korps Wuppertal, Hamburg und Stuttgart, die Simona Döttling schon kennen, zeigten deutlich ihre Freude über die angehende Offizierin.

Dean und Eirwen Pallant berichteten von ihrem ersten Jahr im Territorium und von den vielen Eindrücken, die sie in dieser Zeit gewonnen haben. „Wir hatten das Privileg, viele Korps und Einrichtungen besuchen und die großartige Arbeit dort kennenlernen zu können“, so Eirwen Pallant. „Es ist schön, Teil der großen Familie hier im Territorium zu sein.“ Die Oberste riefen auch einige Veränderungen aus dem letzten Jahr in Erinnerung wie den Weggang von Oberst Hartmut Leisinger, der nun Dienst am IHQ in London tut. Sie hießen Oberste Achim und Anette Janowski, Majore Chris und Liesl Baldwin, sowie Oberstleutnantin Marsha Bowles in ihren neuen Rollen am THQ willkommen und begrüßten die Kadetten Lydia und Robert Beckert in ihrem zweiten Ausbildungsjahr.

Majorin Susanne Kettler-Riutkenen, Leiterin des Korps Klaipéda in Litauen, legte ein sehr persönliches Zeugnis ab. Sie berichtete vom Tod ihres Mannes im letzten Jahr, der überraschend kam und für sie Vieles verändert habe „Ich bin viel evangelistischer geworden, weil so krass erfahrbar war, was am Ende eigentlich zählt. Nur unsere Beziehung zu Jesus, zu anderen Menschen und wie wir unser Leben gelebt haben. Gott hat mit dem Tod meines Mannes eine Geschichte abgeschlossen; mein Mann ist nun angekommen. Mit mir hat Gott noch Dinge vor und es gehen neue Türen auf.“

Das Korps Warschau sandte herzliche Videogrüße und einige Eindrücke aus dem Gemeindeleben in der polnischen Hauptstadt. Menschen aus 13 Nationen, darunter viele Kinder und Jugendliche, gehören dem Korps an und gestalten gemeinsam ein sehr lebendiges Gemeindeprogramm.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von der German Staff Band unter Leitung von Howard Evans gestaltet. Für mitreißenden Lobpreis sorgten Lydia Wallschläger und Sascha Valerstein.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wurde viel gelacht und erzählt. Alle Gäste genossen sichtlich das Wiedersehen und den Austausch mit lieben Menschen aus verschiedenen Korps. Viele nutzten die Gelegenheit, um mit Kadettin Simona Döttling ins Gespräch zu kommen und ihr Segen für die Ausbildung zu wünschen. Am Ende des Tages war die Stimmung beschwingt und positiv. Eine Teilnehmerin aus Wuppertal brachte es auf den Punkt: „Ich habe die Veranstaltung sehr genossen und fahre gestärkt nach Hause.“

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