von Frank Honsberg Korps Naumburg

Royal Rangers bereichern Martinsfest in Naumburg

Erstes Martinsfeuer erfreut viele Familien

Wenn in deutschen Städten am 11.11. an die Mantelteilung des Heiligen St. Martin erinnert wird, taucht meist ein großes Feuer die Anwesenden in warmes Licht. In Naumburg kennt man diese Tradition nicht. So war der Beitrag der Royal Rangers in diesem Jahr etwas ganz Besonderes.

Wie immer versammelten sich viele Familien zunächst in einer Kirche. Dort sahen die etwa 450 Personen in diesem Jahr die Geschichte von St. Martin als Schattenspiel. Von dort zogen sie in einem großen Laternenumzug singend entlang der Wenzelsmauer bis zum Holzmarkt in der Fußgängerzone. Angeführt von einem St. Martin auf dem Pferd kamen sie diesmal an einer großen Feuerstelle vorbei. In mehreren Schalen brannte ein helles, knisterndes Feuer, das die Royal Rangers dort entzündet hatten.

Kurz zuvor besuchte uns Oberbürgermeister Armin Müller bei den Feuerstellen, trat dann auf die Bühne und wartete dort auf die Familien. Er ermutigte die Kinder, sich St. Martin zum Vorbild zu nehmen. Anstelle eines Mantels könnten sie vielleicht einmal ihr Pausenbrot mit jemand teilen, der seines vergessen hat. Wie jedes Jahr verteilte er danach Martinshörnchen an alle Kinder.

Der Aufruf zum Teilen wirkte. Ich bekam von einigen Kindern ein Teil ihres Martinshörnchens angeboten. Zugegeben, es waren mir bekannte Kinder, von Familien unserer Gemeinde, die auch zahlreich vertreten waren. Aber ich fand das sehr nett.

Das Feuer der Royal Rangers kam auf jeden Fall gut an. Es ergaben sich schöne Gespräche, auch mit fremden Personen, die sich über dieses warme Licht freuten.

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