Privatinitiativen sind gefragt

von / THQ

Privatinitiativen sind gefragt: Finanziell schlecht gestellte Menschen in Industrieländern werden verstärkt auf Privatinitiativen angewiesen sein, die sich für Hilfsbedürftige einsetzen. Das erwartet der Unternehmensberater Johannes Czwalina. Derzeit beobachte man einen kontinuierlichen Abbau der sozialen Sicherungssysteme. Deshalb müsse eine neue Brücke zwischen jenen geschlagen werden, die Besitzer von Arbeit, Geld und Bildung sind, und denen, die dies nicht hätten. Czwalina erinnerte an christliche Initiativen der vergangenen Jahrhunderte wie Krankenhäuser, Waisenhäuser und Obdachlosenasyle. Als positives Beispiel nannte er auch den christlichen Unternehmer Julius Maggi (1846-1912), der für ärmere Menschen eine haltbare Kochsuppe entwickelt hatte.

Nach Czwalinas Überzeugung ist heute ein gesellschaftliches Umdenken weg vom "Mein-Wohl" hin zum Gemeinwohl nötig. Viele hätten noch nicht erkannt, "wie befreiend und heilend es ist, aus dem Teufelskreis des Selbstverwirklichungswahns ausbrechen zu dürfen".

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