Patchwork-Ferienwoche

von / THQ

Das Interesse der Familien, an einer Patchwork-Ferienwoche teilzunehmen, ist mittlerweile so groß, dass wir dank ausreichender Spenden im vergangenen Herbst eine zweite Woche anbieten konnten. Diesmal ging es in den Westen unseres Landes, ins hessische Mücke-Flensungen. Sieben Familien aus Wuppertal, Herne und Solingen trafen sich mit insgesamt dreizehn Kindern und fünf Helfern, um beim Thema „Hand aufs Herz“ zu entdecken, welche Liebessprache sie selber als Eltern oder Geschwister sprechen.

Anhand von Bibelgeschichten wurde aufgezeigt, wie Jesus alle diese Sprachen spricht und uns dabei persönlich begegnet. Natürlich gehörte Singen zum Programm und so hatten wir nachher auch einen echten Ohrwurm, der die Familien noch auf der Heimreise und hoffentlich lange danach begleitete: „Hilfe in der Not – wie ein Rettungsboot“.

Die ganze Woche über hatten wir sogenanntes Patchwork-Wetter, das heißt, es war trocken und sogar sonnig warm, um viele Unternehmungen draußen machen zu können. So haben wir die fremde Umgebung erkundet und einen Tagesausflug in einen Tierpark mit riesigem Spielplatz gemacht. Das Schwimmbad im Haus war ebenfalls sehr beliebt. Wir haben Bauchtanz gelernt, einen Wettbewerb beim Zirkeltraining gemacht und einen Bauernhof besucht. Dort konnten wir Küken und Kaninchen streicheln, Ziegen auf die Weide bringen, Schweine füttern und sogar Kühe melken – da schlugen alle Herzen höher. Als Spiel- und Toberaum diente eine ausgebaute Scheune mit Rutsche ins Heu und vielen anderen Attraktionen. Der Höhepunkt war die Fahrt auf einer Gummimatte hinter dem Traktor über die Wiesen und Felder zum Kuhstall.

Zwischen den Außenaktivitäten gab es auch wieder viele Programmpunkte, bei denen Kinder und Erwachsene ihre Kreativität ausprobieren konnten und zudem Zeit fanden, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Angebot, dass Familien und Kinder eine wertvolle gemeinsame Zeit miteinander erleben, wurde dankbar angenommen. In dieser intensiven Woche lernten sich alle näher kennen und freuen sich nun auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Majorin Stefanie Honsberg

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