Olympiasieger engagiert sich für Suchtkranke

Ralf Schumann, Olympiasieger von 2004 im Schießen mit der Schnellfeuerpistole, engagiert sich für Suchtkranke.

von / THQ

Olympiasieger engagiert sich für Suchtkranke: Ralf Schumann, Olympiasieger von 2004 im Schießen mit der Schnellfeuerpistole, engagiert sich für Suchtkranke. Der 43-Jährige unterzeichnete einen Kooperationsvertrag mit dem evangelischen Fachverband für Suchtkrankenhilfe Blaues Kreuz in Deutschland. Der Bundesgeschäftsführer des Verbandes, Hermann Hägerbäumer, erläuterte die Zusammenarbeit mit dem Sportschützen: "Ich habe Ralf Schumann im Wettkampf gesehen. Sein Blick ist starr nach vorn gerichtet auf die Zielscheibe. Auch ein Suchtkranker muss sich voll und ganz auf sein Ziel konzentrieren: auf ein Leben ohne Suchtmittel." Schumann sieht eine weitere Parallele: "Nicht nur für einen Suchtkranken können zittrige Hände zum Verhängnis werden. Auch für einen Sportschützen sei eine unruhige Hand wohl das Schlimmste, was passieren kann." Im Finale in Athen hat dies Schumann selbst erfahren und dennoch die Goldmedaille gewonnen: "In diesem Moment begann ich, nach Gott zu fragen und erkannte, dass ich nicht aus eigener Kraft den Sieg errungen habe."

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