„Neues wagen“ – Leiterkonferenz der Heilsarmee

von / THQ

„Euch geht’s aber gut; schönen Urlaub wünschen wir!“ – So oder ähnlich werden Offiziere und Leiter in jedem Jahr zur Leiterkonferenz (früher Offiziersrüstzeit) verabschiedet.

Und so ist es auch. Es tut gut, den goldenen Oktober in der schönen Umgebung Plöns zu genießen. Es tut gut, sich mit den Leitern und den Offizierskollegen zu treffen. Es tut gut, wenn wir von anderen hören, über ihre Freuden und Herausforderungen. Es tut gut, wenn man mal nicht einkaufen, kochen, abwaschen muss, sondern weiß, dass auch diese Alltagsdinge von liebevoller Hand übernommen werden.

Aber – die Leiterkonferenz war mehr als nur ein nettes „Klassentreffen“. Wir haben uns mit dem Thema „Neues wagen“ beschäftigt. Vorträge, Informationen und Arbeitsgruppen drehten sich um die Aufforderung, in unserem Dienst Neues zu wagen. Ein Hilfsmittel dabei ist sicherlich die Vision 2030, die zunächst einmal eine Ist-Analyse von uns fordert. Und das ist gut: einmal richtig hinzuschauen. Sich zu fragen, ob die Arbeit vor Ort noch das Ziel erreicht, Menschen für Jesus zu gewinnen. Von dieser Position aus kann man Neues wagen. Vielleicht auch einmal ganz anders, neu und unkonventionell denken. Auch die Bibelarbeiten halfen uns, tiefer in das Thema einzusteigen.

Erfahrungsberichte machen Mut

Am Mittwochabend wurde der Geistliche Tag mit einer ermutigenden Versammlung eingeläutet. Viele Offiziere und Leiter berichteten davon, wo sie Neues gewagt haben und wo Altes neu werden konnte. Sie erzählten von persönlichen Herausforderungen und Siegen. Unser besonderer Gast, Kommandeurin Birgitte Brekke-Clifton, diente uns an den beiden ersten Gottesdiensten am Donnerstag mit Gottes Wort. Sie erinnerte uns daran, dass Großes manchmal klein beginnt. Und dass wir nicht ängstlich auf unsere Unzulänglichkeiten und Mängel schauen müssen, sondern mutig Neues wagen dürfen. Ein Beispiel seinerzeit war der mutige, aber kleine Neuanfang der Heilsarmee in Nordamerika. Kommandeur George Scott Railton und sieben junge Frauen („Halleluja-Lassies“) wagten den Neuanfang.

Die Konferenz schloss am Donnerstagabend mit einem weiteren Gottesdienst ab, in dem wir uns gegenseitig für unseren Dienst ermutigten.  

Ja, es stimmt! Es ging uns gut. Wir wurden gestärkt, ermutigt und gesegnet.

Majorin Andrea Weber

Zurück