Nachruf: Kapitänin Emma Summa

von Hartmut Leisinger / THQ

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! In seinem gren­zen­losen Erbarmen hat er uns neues Leben ge­schenkt. Weil Jesus Christus von den Toten auf­er­stan­den ist, haben wir die Hoff­nung auf ein neues, ewiges Leben.
1. Petrus 1,3

Liebe Kameraden und Mitarbeiter,

Kapitänin Emma Summa (5. Juli 1936 – 27. Januar 2020)

wie wir durch die Stadt Ansbach erfahren haben, ist am 27. Januar 2020 unsere Kameradin

Kapitänin Emma Summa
(5. Juli 1936 – 27. Januar 2020)

im Alter von 83 Jahren zur Herrlichkeit befördert worden.

Emma Summa war – mit ein paar Jahren Unterbrechung – schon seit ihren frühen Teenagerjahren Mitglied der Heilsarmee. Sie arbeitete als Verwaltungsangestellte und war Heilssoldatin in Korps Nürnberg. Im Alter von 47 Jahren folgte sie dem Ruf des Herrn und bewarb sich für den Offiziersdienst.

Aufgrund ihres Alters wurde Emma Summa am 1. September 1983 zunächst zur Auxiliar-Kapitänin ernannt und absolvierte im Anschluss bis Ende April 1984 eine Ausbildung an der Offiziersschule in Bochum.

Ihr erster Marschbefehl führte die Auxiliar-Kapitänin von Anfang Mai bis Ende Juli 1984 als Assistentin p.t. nach Korps Wuppertal-Barmen. Im Anschluss daran folgte eine Bestallung als Assistentin von Korps Kassel, von Anfang Dezember 1984 bis Ende Januar 1985 als Assistentin von Korps Kiel. Ende Januar 1985 wurde Auxiliar-Kapitänin Summa dann die Leitung von Korps Kiel übertragen, die sie bis Mai 1986 innehatte.

Mitte Mai 1986 erhielt sie eine Bestallung als Korpsoffizierin von Korps Berlin-Kreuzberg; Mitte Juni 1987 folgte die Versetzung nach Barmstedt, wo sie als Korpsoffizierin diente. Ab Juni 1988 arbeitete Auxiliar-Kapitänin Summa als Assistentin in Korps und Männerwohnheim München mit besonderer Verantwortung für Büroarbeit. Ende Juni 1989 wurde sie als Korpsoffizierin von Korps Fürth bestallt, wo sie am 1. Juni 1990 zur Kapitänin befördert wurde und bis zum Eintritt den Ruhestand am 31. Juli 1996 diente.

Die Kapitänin sang sehr gerne und konnte sehr gut Gitarre spielen; dies brachte sie gerne im Korps ein.

Die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte Kapitänin Summa in einem Seniorenzentrum in Fürth.

Nun hat sie ihren Lauf vollendet und darf ihren Herrn und Heiland schauen, dem sie so viele Jahre gedient hat.

Wie wir gestern erfahren haben, hat die Beerdigung von Kapitänin Summa bereits am vergangenen Freitag in aller Stille stattgefunden, wie sie es wohl selbst festgelegt hatte.

Wir denken im Gebet an alle, die von ihrem Heimgang betroffen sind.

Hartmut Leisinger, Oberstleutnant
Chefsekretär

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