Nach Ägypten geht’s hier lang!
Die Treppe hoch und dann nach links – so schnell ist man in Ägypten.
Jedenfalls dann, wenn im Korps Chemnitz “Mosestag” ist. Am ersten Tag der Winterferien verwandelte sich der Gemeindesaal in das Land Goschen. Ägyptische Gewänder wurden geschneidert, Hütten gebaut und Ziegel gebrannt.
Die geplagten Sklaven mussten sportliche Herausforderungen bestehen und sich das Essen schwer verdienen. Schließlich wurde ein Kind geboren. Die hebräischen Hebammen Schifra und Pua hielten dicht, und so konnte Jochebed den kleinen Mose in einem blauen Wäschekorb auf dem Nil aussetzen, von wo er glücklicherweise durch die Tochter des Pharao gerettet wurde.
Am Ende des Tages verfolgten die hebräischen Sklaven, einmütig Popcorn essend, die Verfilmung ihrer Abenteuer im DreamWorks-Drama “Der Prinz von Ägypten”.
Auf diese Weise wurden die biblischen Kenntnisse der Kinder vertieft, die sich im Kindergottesdienst seit einigen Wochen mit der Geschichte rund um Moses beschäftigt hatten. Auch einige Schulfreunde ließen sich dazu einladen.
Beim nächsten Mal reisen wir vielleicht nach Susa? Lassen wir uns überraschen, was uns erwartet, wenn wir die Tür zum Gottesdienstsaal öffnen...