Mission unterstützt bei Entwicklungshilfe

von / THQ

Mission unterstützt bei Entwicklungshilfe: Nach Untersuchungen des an der Universität Erlangen-Nürnberg lehrenden Professors für Volkswirtschaftslehre Werner Lachmann trägt der christliche Glaube viel zu einer wirksamen Entwicklungshilfe bei. Das Evangelium bewirke große soziale Umwälzungen, weil es die Möglichkeit und Notwendigkeit einer Sinnesänderung biete. Dies habe auch wirtschaftliche Konsequenzen, weil der Mensch durch eine neue Beziehung zu Gott seinen Lebensstil ändere. Das wirke sich wiederum auf das ethisch-moralische Verhalten aus, u. a. auf die Arbeitsethik.

Jene Eliten in Entwicklungsländern, die Entwicklungshilfe zum eigenen Nutzen missbrauchten, würden durch den Glauben verändert und könnten dann soziale Verantwortung übernehmen. "Die viel geschmähte Missionsarbeit ist Voraussetzung für eine wirksame Entwicklungshilfe und müsste stärker anerkannt werden."

Die Kirchen hätten durch ihre missionarische Arbeit in hohem Maße zur wirtschaftlichen Entwicklung im Westen beigetragen, denn das Christentum habe die geistige Grundlage für die technisch-zivilisatorische Entwicklung gelegt.
Laut Lachmann hat die in den vergangenen 50 Jahren geleistete Entwicklungshilfe kaum Erfolg gehabt. Ursachen seien Korruption und mangelnde Leistungsfähigkeit in den Ländern des Südens und ausbeuterische Wirtschaftspolitik im Norden.

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