Mehr Christen in der Politik

von / THQ

Mehr Christen in der Politik Mehr Christen in der Politik: Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff wünscht sich mehr Christen in der Politik, weil sie sich "nicht nur um den eigenen Kram" kümmerten. Bei einem Gespräch mit Schülern einer neunten Klasse zeigte er sich beeindruckt von einer Silvesterpredigt, die er im Urlaub im Harz gehört hatte: "Der Pastor betonte, gerade Politiker in die Fürbitte einzubeziehen." In schwierigen Zeiten sei das Volk auf eine gute Regierung angewiesen, zitierte Wulff den Pastor.

Auf seinen eigenen Glauben angesprochen, bekannte Wulff: "Mein christlicher Glaube hat mich bescheidener gemacht. Ich weiß, dass nicht alles in der eigenen Hand liegt, sondern auch in Gottes Hand. Nach zwei verlorenen Landtagswahlen habe ich gesagt: Natürlich möchte ich gewinnen. Aber am Ende muss es der Herrgott wollen."

Der Ministerpräsident unterstrich die Bedeutung der Familie. Eltern sollten sich mit ihren Kindern auf Sonntage und kirchliche Feste freuen und diese gemeinsam vorbereiten. Das Gebet am Abend halte er für sehr wichtig.

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