Meeresfest in Klaipėda/Litauen
An drei Tagen Ende Juli steht jedes Jahr in Klaipėda/Litauen die Stadt Kopf. Mindestens eine halbe Million Menschen aus dem In- und Ausland überfluten die Innenstadt um beim größten Event des Jahres in Litauen dabei zu sein. Hat man früher hauptsächlich den Zugang Litauens zur Ostsee gefeiert, so stehen jetzt bis zu 600 kleinere und größere Konzerte, Tanzeinlagen, Theaterelemente, Feuershows und Feuerwerk sowie ca. 600 Messestände im Mittelpunkt der Interessen der Besucher. Dieses Mal gab es sogar die Vorstellung eines Formel1 Autos, die massenhaft Besucher anzog. Da das Festzentrum genau vor unserem Haupteingang beginnt, nutzten wir auch in diesem Jahr die Gelegenheit, vor die Türe zu gehen, um auf das hinzuweisen, was unser Leben bunt, reich uns hoffnungsvoll macht. Es ist eine tolle Gelegenheit, um Menschen über unsere Aktivitäten zu informieren und dazu einzuladen. Eine mittlerweile erwachsen gewordene Pippi Langstrumpf verteilte Kekse, Ballontiere und Kinderschminken zauberten Lächeln in Gesichtern von Kindern und Erwachsenen, handbemalte Steine und Tassen wurden als besondere Souvenirs gerne mitgenommen und auch so manches Neues Testament fand einen neuen Besitzer. Besonders wertvoll war für uns die musikalische Unterstützung eines Bläserquartetts aus Deutschland unter der Leitung von Alexander Valerstein. Da wir seit einiger Zeit keine regelmäßigen Musiker im Korps haben sind solche musikalischen Gäste für uns nicht nur eine Hilfe sondern auch eine ganz besondere Ermutigung für unsere Leute vor Ort. Nicht nur der angrenzende Kneipenbesitzer freute sich über Livemusik für seine Gäste. An drei Tagen verhalfen uns die Musiker nicht nur zu mehr Aufmerksamkeit der Besucher sondern segnete diese mit Ihren Musikstücken. Vor allem am Sonntag, als die Besucher schon alles gesehen hatten und nicht mehr von einem Highlight zum anderen hetzten, ergab sich so manches wertvoll Gespräch. Besonder erfreulich war es für uns, dass viele Personen in Klaipėda mittlerweile die Heilsarmee kennen und ihre Wertschätzung für unseren Dienst sogar durch Spenden zum Ausdruck kam. Und wie eigentlich immer vertrauen wir auch jetzt darauf, dass Gottes Wort und was wir in Seinem Nahmen tun nicht ohne Wirkung bleibt. Er selbst wird dafür sorgen, dass zu Seiner Zeit Samen aufgehen wird. Herzlichen Dank an alle Beter und Unterstützer, die solche Einsätze oft im Verborgenen möglich machen!
Susanne Kettler-Riutkenen