Mediennutzung

Die Medien nehmen im Tagesablauf bei weitem die meiste Zeit in Anspruch.

von / THQ

Mediennutzung: Die Medien nehmen im Tagesablauf bei weitem die meiste Zeit in Anspruch. Zehn Stunden pro Tag beschäftigt sich im Durchschnitt jeder Erwachsene in Deutschland mit Fernsehen, Radio, Zeitungen, Zeitschriften, Büchern, Internet, CDs, DVDs, Videos usw. In den vergangenen 25 Jahren hat die Mediennutzung um mehr als 73 Prozent zugenommen. Dies geht aus einer Langzeitstudie hervor.
Fernsehen und Hörfunk beanspruchen drei Viertel des Medienkonsums, dabei blieb das Fernsehen Leitmedium. Hingegen büßte die Tageszeitung an Aufmerksamkeit ein. Das Lesen allgemein, vor allem von Büchern, nahm jedoch zu.

Das Internet ist in den vergangenen fünf Jahren von einem Minderheiten- zum Massenmedium aufgestiegen. Stark an Bedeutung gewonnen haben auch die Speichermedien zum Hören und Sehen, also CDs, DVDs, MP3-Dateien und Videos.
Der Anteil der Haushalte mit Computer stieg von 23 auf 71 Prozent. Fast alle haben heute Internetzugang. Das Fernsehen erreicht täglich 89 Prozent der Menschen, Radio 84 Prozent. Vor allem Zeitungen mussten seit 1980 einen starken Rückgang hinnehmen. Heute erreichen sie noch 51 Prozent der Bürger. Der Fernsehkonsum hat sich seit 1970 mit 113 Minuten auf jetzt 220 Minuten pro Tag fast verdoppelt, die durchschnittliche Nutzdauer des Internets liegt bei 44 Minuten.

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