Männerfreizeit des Sozialwerks

von / THQ

Männerfreizeit des Sozialwerks Männerfreizeit des Sozialwerks: Zum sechsten Mal trafen sich Bewohner der Männerheime der Heilsarmee in Deutschland zu einem besonderen verlängerten Wochenende in Plön. Aus Berlin, Kassel, Köln, Lübeck, München, Nürnberg und Stuttgart kamen sie zusammen mit ihren Heimleitern in die christliche Freizeit- und Tagungsstätte der Heilsarmee in der Holsteinischen Schweiz.

Unter der Leitung des Leiters des Sozialwerks, Major Frank Honsberg, wurde den über 60 Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm geboten. Eröffnet wurde die Zeit mit einem bunten Abend, an dem jede teilnehmende Gruppe etwas darbot. So gab die Gruppe aus München den Anwesenden einen Schnelleinstieg ins Schuhplatteln und erklärte, wie es zum Jodeln gekommen ist. Auch andere lustige Beiträge ließen die Wände des Veranstaltungsraums erzittern. Eine Andacht führte in den Zielgedanken des Wochenendes ein.



Das Tagesprogramm bot für Leib und Seele alles, was man braucht. Außer gutem Essen und viel Freizeitaktivitäten (z. B. Ausflug, Tischtennis, Fußballübertragung und Lagerfeuer) war es uns wichtig, geistliche Impulse zu vermitteln. Kapitän Frank Heinrich (Korps Chemnitz) hielt jeden Tag eine Bibelarbeit und verglich dabei sehr anschaulich Gottes Handeln an uns mit dem eines Trainers mit seiner Mannschaft. Die Teilnehmer waren sehr aufmerksam, gingen mit und nutzten auch die Gelegenheit zum Gespräch mit den Offizieren und Betreuern zwischendurch.

Am Samstag kam es zum sportlichen Höhepunkt dieses Wochenendes: die Seehof-Olympiade. Zu den zehn Disziplinen gehörten nicht nur das Bogenschießen, Dosenwerfen oder Torwandschießen sondern auch Trimmradfahren und der "ostfriesische Gummistiefelweitwurf". In der Einzelwertung hatten die Nürnberger die Nase vorn, während als Mannschaft die Berliner Teilnehmer den begehrten Pokal und die Medaillen auf dem Siegertreppchen entgegennehmen durften.

Den geistlichen Höhepunkt bildete die Abschlussversammlung am Sonntagmorgen. Umrahmt vom Gesang der Teilnehmer, einem Vortrag auf Querflöte und Erfahrungsberichten konzentrierte sich Kapitän Heinrich in seiner Bibelansprache auf das, was Jesus Christus am Kreuz für jeden von uns getan hat. Die Anwesenden wurden eingeladen, ihre Lasten unter das Kreuz abzuwerfen und sich nach dem neuen Leben auszustrecken, das Jesus auch ihnen anbietet. Etliche bekannten sich an diesem Morgen öffentlich zu diesem Entschluss. Möge Gott jeden bewahren, der sich ihm hier das erste Mal oder erneut anvertraut hat, so wie wir es im Schlusslied sangen: "Ja, Hand in Hand mit Jesus, ich sicher geh "

Major F. Honsberg

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