Luther-Symposium der Heilsarmee

von / THQ

Das erste theologische Symposium der Heilsarmee-Zone Europa überhaupt hat im Oktober in Wittenberg stattgefunden: 500 Jahre, nachdem Martin Luther dort seine 95 Thesen veröffentlichte, mit denen die Reformation begann. Die Konferenz war für Kommandeurin Birgitte Brekke-Clifton (Internationale Sekretärin für die Zone Europa am Internationalen Hauptquartier) ein ganz besonderes Anliegen und sollte junge Salutisten aus ganz Europa stärken.

Unter dem Motto „Salvationists at the Wittenberg Door“ („Salutisten an der Tür zu Wittenberg“) war das Ziel der Tagung, das Verständnis für den historischen Beitrag Luthers in Bezug auf die Kirche in den letzten 500 Jahren zu verbessern. Zudem wurden die Teilnehmer motiviert, sich erneut dem geheiligten Leben in der Nachfolge Christi zu weihen und an Gottes Werk für eine Welt mitzuwirken, in der alle Menschen Würde und Gerechtigkeit erfahren können.

Aktuelle und ehemalige Mitglieder des Internationalen Theologischen Rats nahmen als Unterstützer teil, um Vorträge zu halten und Diskussionen zu leiten. Ehrengast bei der Konferenz war Professor Oliver Davies (Renmin-Universität, China). Weitere Vorträge kamen von verschiedenen Teilnehmern, unter anderem von Petra Kjellen Brooke (Norwegen, Island und Färöer), Leutnant Markku Tulander (Finnland und Estland) sowie Rasmus Ljungberg und Kapitänin Sarah Ilsters (Schweden und Lettland).

Das Territorium Deutschland, Litauen und Polen bot eine ausgezeichnete Gastfreundschaft, unter anderem einen Abend mit geschichtlichen Beiträgen und Beispielen aus der Gemeindearbeit in Deutschland, begleitet von herzlicher Gemeinschaft und regionalen Spezialitäten. Zum Abschluss der fünftägigen Zusammenkunft erarbeiteten die 47 Teilnehmer gemeinsam eigene Thesen zu aktuellen Fragen und Problemen.

Nach einem Bericht von Oberstleutnant Geoff Webb für die Zone
Europa und den Internationalen Theologischen Rat

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