London

von / THQ

London London: "Ein Tag der Neuanfänge”, so beschrieb es der Internationale Sekretär der Stabschefin, Kommandeur Ray Houghton, als er die neuen internationalen Leiter zu ihrem ersten Tag am Internationalen Hauptquartier der Heilsarmee (IHQ) begrüßte. General Shaw Clifton, Kommandeurin Helen Clifton (Internationale Präsidentin der Frauenorganisationen) und die neue Stabschefin, Kommandeurin Robin Dunster, wurden am Eingang des IHQ von den IHQ-Kommandeuren, Vertretern der verschiedenen Abteilungen und einer Gruppe von Kadetten empfangen.
In einer Versammlung wurden die neuen Leiter willkommen geheißen. Zuerst wurde die Stabschefin begrüßt. Kommandeur Amos Makina (Internationaler Sekretär für Afrika) sagte, mit der Ernennung der ersten Frau zur Stabschefin werde "die Geschichte der Heilsarmee neu geschrieben".

Die Stabschefin erwiderte den Gruß. Sie sagte, ihre neue Leitungsaufgabe werde ihr Denken nicht verändern. "Ich will meinem Herrn folgen, der selbst ein Diener war", sagte sie, "und meine Gedanken sind darauf ausgerichtet, meinem Herrn zu gehorchen. Ich möchte Jesu Beispiel folgen und mich mit denjenigen identifizieren, die keinen Status haben."

Kommandeurin Nancy Roberts (Sekretärin für Personalentwicklung am IHQ) stellte Kommandeurin Helen Clifton vor als "eine Frau, bei der Gott im Mittelpunkt steht". Kommandeurin Clifton betrachtete die Glasscheiben, die die Außenwände des IHQ bilden und meinte, es sei "fast als ob man auf der Straße steht". Das sei auch angemessen, da die Heilsarmee unter freiem Himmel entstanden ist. Sie fuhr fort: "Ich fühle mich hier zu Hause – die Heilsarmee wurde in dieser Stadt geboren und ich auch!" Allerdings erklärte sie: "Ich bin noch nicht völlig zufrieden, da London noch nicht vollständig für Gott gewonnen ist."

Kommandeur Donald Ødegaard (Internationaler Sekretär für Programmressourcen) führte den neuen internationalen Leiter in sein Amt ein. Er schloss mit den Worten: "Möge Gott Ihnen Gesundheit, Kraft für jeden Tag und den Mut geben, zu Ihren Überzeugungen zu stehen."

General Clifton gab zu, dass er sich "etwas merkwürdig" fühle, nun nicht mehr designierter General zu sein, sondern dieses Amt tatsächlich anzutreten. Er bat seine Zuhörer um ihre Liebe, ihre Gebete und ihre Geduld. "Ich muss in meinem neuen Amt so viel lernen", sagte er. Der General sprach über die "heilige Verantwortung" seines Amtes, äußerte aber die Hoffnung, dass er und Kommandeurin Clifton als "gewöhnliche Leute – mit einer riesigen Aufgabe" gesehen würden. Er erzählte von ihren Erfahrungen an verschiedenen Orten der Welt und bekräftigte: "Wir haben gelernt, Gott in allem zu vertrauen."

Direkt an das Personal des Hauptquartiers gewandt erwähnte er, dass er sich das IHQ als einen freundlichen, einladenden Ort mit sachkundigen und professionellen Mitarbeitern wünsche. Das IHQ solle ein Ort sein, "wo Menschen die Liebe Christi spüren, sobald sie zur Tür hereinkommen".

INR/IHQ

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