Lobpreis-Woche online - Frucht des Heiligen Geistes: so wars!

von Eva Bühl / Kinder und Jugend

Aufgrund der Corona-Zeit konnte das lang geplante Lobpreiswochenende nicht in der üblichen Form stattfinden. Deshalb hatten sich die Organisatoren schnell eine Alter­na­tive überlegt - eine Lobpreiswoche, die vom 31. Mai bis zum 7. Juni stattfand. Per Instagram-Livestream und Online-Meetings wurden nicht nur Treffen in Kleingruppen und Workshops online abgehalten, sondern auch eine Art Mini-Gottesdienst gefeiert. Jeden Abend um halb acht war das Lobpreisteam am Start und sorgte für gute Musik und tolle Stimmung. Es gab Inputs von verschiedenen Teil­neh­mern, die teilweise vor Ort und teilweise per Video gezeigt wurden. Wir trafen uns täglich in den Kleingruppen, um uns über das jeweilige Thema und die passende Bibelstelle zu unterhalten. Das Thema der Lobpreiswoche war die Frucht des Geistes, und daher haben wir uns jeden Tag mit einer davon beschäftigt.

Obwohl wir uns alle nicht sehen konnten und nur per Video­chat unterhalten haben, war die Gemeinschaft wirklich sehr erfrischend und ich konnte viele neue Eindrücke und Leute kennenlernen. Viele der Teilnehmer waren noch in der Schule oder bei der Arbeit, aber fast jeder hat es geschafft, sich die Zeit zu nehmen, um die Kleingruppe mitge­stal­ten zu können. Besonders schön fand ich es, abends die Zu­sammen­fassung einiger Teilnehmer hören zu können, die in der Kleingruppe eher still waren und sich nicht so ausführ­lich äußerten.

Besonders waren für mich aber definitiv die Workshops. Ich habe am Gebetsworkshop teilgenommen, da ich sehr ge­spannt war, mehr darüber zu erfahren. Am Mittwoch in der ersten Einheit haben wir darüber gesprochen, was beten für uns bedeutet, wo wir her­kom­men und wo wir hin­kommen mit dem Gebet. Es fiel die Bezeichnung der Bezie­hungs­pflege mit Gott durchs Gebet, was mich wirklich be­rührt hat. Diese Reflexion hat mich wirklich weitergebracht und mir nochmal meine Hintergründe aufgezeigt. Im zwei­ten Part haben wir viel über das hörende Gebet gelernt und dieses auch praktiziert - eine sehr spannende Erfahrung, wie ich finde.

Zwischen den Programmpunkten war immer ein “offener Raum”, der von den Teil­nehmern genutzt wurde, um sich aus­zu­tauschen oder etwas zu spielen. Am Ende der Woche gab es einen großen Gruppenanruf, bei dem sich alle noch­mals ausgetauscht und ihre Erfahrungen geteilt haben. Obwohl wir nur online kommunizieren konnten, war die Gemeinschaft erstaunlich gut und es hat mir wirklich großen Spaß gemacht.

Vincent

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