Letzter Kongressbrief des Chefsekretärs

zum Nationalen Kongress der Heilsarmee

von / THQ

Liebe Leser des Kriegsrufs!

In einer Serie von Kongressbriefen habe ich Sie über die Vorbereitungen des Kongresses auf dem Laufenden gehalten und eingeladen, in Hannover dabei zu sein. Nun liegt der Kongress hinter uns und freuen uns, dass wir an einem großen, gelungenen Ereignis teilhaben durften.

Wir sind ermutigt durch das Engagement der vielen Freunde und Kameraden, die sich in der Vorbereitung und Durchführung beispiellos eingesetzt haben. Ihr Einsatz hat sich gelohnt und ist gesegnet worden.

Wir blicken zurück mit großer Dankbarkeit gegenüber Gott, der die Gebete der vielen Menschen erhört und uns eine gesegnete, von ihm selbst bewegte Zeit geschenkt hat. Musik, Gesang, Anbetungstanz und die Verkündigung durch unsere Gastredner General i. R. John Gowans, Kommandeurin Gisèle Gowans und Pfarrer Ulrich Parzany haben jede Versammlung zu einem Höhepunkt werden lassen.

Der Kongress war aber nicht nur ein großes Gemeinschaftserlebnis, sondern ein tiefes, geistliches und persönliches Erlebnis für die über 800 Besucher.

Das Bild der ca. 300 Menschen, die sich am Sonntagmorgen buchstäblich durch das Kreuz Jesu zur Gebetsbank bewegten, wird immer in unserer Erinnerung bleiben und ganz besonders in der Erinnerung derer, die hier eine erste oder erneute Entscheidung für ein Leben mit Gott getroffen haben. Es war bewegend zu sehen, wie Jung und Alt, Eltern mit ihren Kindern, Ehepaare und Freunde zusammen beteten. Ein teilnehmender Journalist sagte mir: "Ich war innerlich so bewegt, dass mir die Tränen kamen."



Uns haben nach dem Kongress viele Briefe, Karten und E-Mails mit positiver Resonanz erreicht. Die Vielfalt und Abwechslung wird erwähnt, die gute Organisation, die Jugendlichkeit und Frische der Veranstaltungen, manches Unkonventionelle. Es wird Gott gedankt für die vielen Gaben und Talente unserer Leute, die so sichtbar wurden, und "dass die Heilsarmee in Deutschland einige große Schritte in Richtung Zukunft gewagt hat". Über diese Reaktionen haben wir uns natürlich gefreut. Aber viel größer war unsere Freude über die Berichte von Menschen, die sich beim Kongress bekehrt haben oder neue geistliche Erfahrungen machten. Eine Frau schreibt im Rückblick auf den Kongresssonntag, an dem sie ihr Leben Gott geweiht hat: "Das war der schönste Tag in meinem Leben."

Das Motto des Kongresses "Pfingsten … von Gott bewegt" drückt unsere Hoffnung und Erwartung aus. Diese wurden nicht enttäuscht. Gott hat unsere Herzen bewegt. Wie das Rad, das am Ende des Kongresses auf der Bühne in Bewegung gebracht wurde, soll sich diese Bewegung nun fortsetzten in unsere Korps und Institutionen hinein, damit wir mit neuem geistlichen Antrieb den Auftrag der Heilsarmee ausführen können: Menschen zum Glauben zu ermutigen, im Glauben zu stärken und ihren Nöten zu begegnen.

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen!
Ihr

Horst Charlet
Chefsekretär

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