Kritik an Entwicklung der Lobpreismusik

von / THQ

Kritik an Entwicklung der Lobpreismusik : Der Engländer Graham Kendrick, "Vater" der modernen Lobpreismusik, macht sich Sorgen über aktuelle Entwicklungen auf diesem Gebiet. Vielfach handele es sich um eine Art "Happy Worship", während Themen wie Buße verloren gegangen seien.

Kendrick hat über 300 zum Teil weltbekannte Anbetungslieder geschrieben. Er empfindet es als "ein bisschen unecht und unehrlich, wenn nur über Gefühle der anbetenden Menschen gesprochen werde". Viele wollten "einfach aus dem wirklichen Leben fliehen" und sich keine Gedanken über Probleme wie Sünde und Schuld machen. Lobpreisleiter sollten sich laut Kendrick als "Diener" verstehen, die Gott anbeten und andere in die Anbetung führen. Dazu gehöre immer "ein absolutes Zurückstellen des eigenen Ichs".

Jedes Lied sollte etwas über Gottes Wesen und seine Taten lehren. "Wir dürfen das nicht herunterspielen und bis zum Abwinken billige Wiederholungstasten-Refrains singen."

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