von Eva Bühl Korps Köln

Korpswochenende 2026: „Mit Jesus auf dem Weg“

13 Leute aus Korps Köln und ein Hund machten sich am Freitag bei strahlendem Sonnenschein auf nach Burbach-Holzhausen. Korps­wochenende! Inhaltlich sollte es dieses Jahr darum gehen, welchen Weg Jesus mit uns geht (bzw. wir mit ihm).

Bevor wir dazu kamen, wurde aber erstmal mittels Quoimus-Algo­rith­mus (quo = wohin; imus = wir gehen) das Ziel des nächsten Korps­wochenendes berechnet, und zwar unter Einbeziehung der Reisedaten, der Adressen der ersten Kölner Korps, der Stufen und Fenster im Korpssaal, der Anzahl und Werte von Buchstaben in bestimmten Namen, von Telefon­nummern, KVB-Linien, Besuchen von William Booth und einem Haufen weiterer Komponenten (Details gibt es auf Wunsch bei Brunhilde). Nach diesen aus­ge­klü­gel­ten Zahlen­spiele­reien testeten wir unsere Hand-Augen-Koordination und Treffsicherheit mit Tischtennisbällen und erfuhren interessante Hinter­grund­infor­ma­tio­nen zu unseren Vor­namen. Wie sich zeigte, gibt es bei den meisten u. a. ent­sprechend benannte Asteroiden und Straßen, bei manchen Berge, Seen, Pflanzen und vieles mehr. Für den Bus-Fan war sogar eine passende Busgesellschaft dabei. Und ein Name, stellten wir fest, war so besonders, dass sich nichts dazu finden ließ außer dem Künstler­namen einer Schau­spielerin.

Beim geistlichen Teil beschäftigten wir uns mit den Etappen des Glaubens auf dem Weg vom „alten“ zum „neuen“ Zuhause, mit Hügeln, Tälern und einem Kinderheim am Fuß des Berges. Wir hörten von wasserdichten Bibeln, Bibeln in Fischernetzen und Kaffee­bibeln und erfuhren, was ein Mörder, der „alte Funkensprüher“ Old Sparky und die Berliner Luftbrücke mit der ganzen Sache zu tun haben.

Auch die Gemeinschaft kam beim Korps­wochenende nicht zu kurz. Für einige ist sie immerhin der Hauptgrund mitzufahren oder zumindest das Erste, was ihnen einfällt, wenn man sie fragt. Es gab viel Zeit für Gespräche und Geschichten, Spaziergänge und Roller­fahrten, Kaffee & Co. und natürlich für neue Spiele (diesmal: Mino Dice - ein Würfelspiel, bei dem Stiche gezählt werden) ebenso wie für altbekannte. Alle durften, aber niemand musste mitspielen, wie immer beim Korpswochenende.

Ein besonderes Highlight war die Einweihung des neuen Schieß­platzes auf dem Gelände. Dazu waren Mitglieder der Schützen­gesell­schaft aus dem benachbarten Haiger gekommen, und sie luden uns ein mitzumachen - nicht nur beim Bogen­schießen, sondern auch bei der Vernichtung der Grillwürstchen und mitgebrachten Süßigkeiten - und stellten bereitwillig ihre Ausrüstung zur Verfügung. Nach der Aufklärung über die Unterschiede zwischen Links- und Rechtsbogen und die Bedeutung des dominanten Auges beim Bogenschießen (auf die Händigkeit kommt es also gar nicht unbedingt an, aha!) zeigten der Kleine dem Kleinen und die Großen den Großen enthusiastisch Schritt für Schritt, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht (und warum wie lieber nicht). Sie berieten, ermutigten und halfen freundlicherweise anschließend auch bei der Suche nach den verschossenen Pfeilen ...

Wir hatten viel Spaß und haben das Wochenende insgesamt sehr genossen - wie schade, dass es so schnell wieder vorbei war. Wir freuen uns schon auf das nächste! Immerhin wissen wir ja jetzt schon einmal, wohin es geht - nach 8151226812119514* ;). (EB)

 

*8151226812119514 = 08-15-12-26-08-01-21-19-05-14 mit A=1; B=2 usw. bis Z=26.

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