von Erika Laudien Korps Köln

Köln

Zu einem Adventscafé hatten sich die Kölner Kameraden bei Kaffee und Kuchen getroffen.

Die Leitung des Nachmittags hatten die Kommandeure Helga und Horst Charlet. Es war dem Kommandeur eine besondere Freude, Luke Bowles als Heilssoldat einzureihen. Der Kommandeur bekommt nach Filmbeiträgen im Fernsehen öfters Briefe, in denen ihm Menschen schreiben, dass sie Mitglied der Heilsarmee werden möchten. Nur so einfach geht es ja nicht. Da wird man schneller Mitglied beim 1. FC Köln: Antrag ausfüllen, unterschreiben und schon ist es passiert. Ein zukünftiger Heilssoldat muss sich erst einmal mit den Glaubensgrundsätzen und den Kriegsartikeln auseinandersetzen und, wenn er nicht Jugendsoldat wie Luke ist, vorher Rekrut werden.

Nachdem Luke zusammen mit seinen Eltern und den Kommandeuren das Glaubensbekenntnis der Heilsarmee gesprochen hatte, wurde er als Heilssoldat eingereiht; die Kriegsartikel hatte er schon vorher unterschrieben. Die Töchter der Oberstleutnants Grethe und Odd Berg waren aus Norwegen zu Besuch und ermutigten uns durch das Lied "Atem des Himmels, halte mich". In seinem Zeugnis wies Luke darauf hin, dass es nicht ausreicht, in der Heilsarmee aufgewachsen zu sein. Wir müssen unsere persönliche Entscheidung für Jesus treffen. Beim Pfingsttreffen der Jugendlichen wurde Luke dazu ermutigt, Gott nach seinem Weg zu fragen.


Anschließend wurde Frank Preuß als Angehöriger in die Korpsfamilie aufgenommen. Als Angehöriger möchte er sein Leben nach christlichen Maßstäben ausrichten, hat sich für die Heilsarmee als seine Gemeinde entschieden und damit auch das Glaubensbekenntnis der Heilsarmee angenommen.
Erika Laudien

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