Kenia

Das Team der Internationalen Katastrophenhilfe der Heilsarmee arbeitet seit über einem Monat in Kenia und versucht den Menschen, die unter der Dürreperiode leiden, zu helfen.

von / THQ

Kenia: Das Team der Internationalen Katastrophenhilfe der Heilsarmee arbeitet seit über einem Monat in Kenia und versucht den Menschen, die unter der Dürreperiode leiden, zu helfen. So werden Wassertanks und Geräte zum Auffangen von Regenwasser zur Verfügung gestellt und Bohrlöcher sind in Planung, die über längere Zeit Wasser liefern sollen. Der neueste Teil des Programms ermöglicht es, Wasser dorthin zu transportieren, wo der Bedarf am größten ist.

All diese Projekte werden über die aktuelle Krise hinaus langfristigen Nutzen bringen. Trockenheit ist in Kenia und einem großen Teil Ostafrikas ein wiederkehrendes Problem und viele der jetzt eingeführten Maßnahmen werden einerseits bei der Bewältigung der derzeitigen Probleme helfen, aber auch noch in den nächsten Jahren nützlich sein.

Die Heilsarmee hat zehn Tankwagen gekauft, die jeweils 5000 Liter Wasser transportieren können. Diese Tankwagen werden an zentralen und gut erreichbaren Orten aufgestellt und in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und örtlichen Behörden genutzt werden, um Wasser zu den am stärksten betroffenen Gebieten zu bringen.

Ein Problem bei lang anhaltender Dürre besteht darin, dass es immer schwerer wird, an Wasser zu kommen. Viele Menschen legen zu Fuß weite Strecken mit Eimern und Kanistern zurück, nur um genug Wasser für ihre grundlegenden Bedürfnisse zu erhalten. Einige riskieren es, krank zu werden, indem sie Wasser aus Flüssen trinken. Eine mittelbare Auswirkung besteht darin, dass viele der üblichen Lebensmittel, die mit Wasser zubereitet werden, nicht mehr ohne weiteres verwendet werden können.


Jeder der Tankwagen wiegt ca. 7,5 Tonnen und ist so gebaut, dass er von einem Traktor oder Lastwagen auch über sehr unebenes Gelände in Kenia gezogen werden kann. Marshall Currie, der örtliche Projektoffizier, berichtet: "Diese Tankwagen bringen den Gemeinden große Erleichterung und ermöglichen uns, nicht nur während dieser Dürreperiode sondern auch in künftigen Jahren effektiver zu helfen. Ein wiederkehrendes Problem erfordert eine wieder verwendbare Lösung und wir hoffen, dass die Möglichkeit, Wasser von der Quelle dorthin zu transportieren, wo es gebraucht wird, ein Teil dieser Lösung ist."

Kapitän David Kinsey, unterstützender Offizier der Internationalen Katastrophenhilfe vor Ort, sagt, er sei beschämt darüber, wie er und die anderen Teammitglieder in den Häusern und Gemeinden aufgenommen worden seien. "Es geht nicht einfach darum, einen Kessel zu füllen und einen Schalter umzulegen", sagt er. "Die Menschen müssen sich lange im Voraus vorbereiten und Wasser oft über eine große Entfernung holen, weil sie es als Ehre betrachten, uns Gastfreundschaft zu erweisen. Wir hoffen, dass wir dafür sorgen können, dass sie es nicht nur in diese aktuellen Trockenzeit, sondern auch in den nächsten Jahren viel leichter haben werden, an Wasser zu kommen."

INR/IHQ

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