Karfreitagsversammlungen

in der Süd- und Nord-Division

Süd-Divison

Es lag noch Schnee in Albstadt, Reutlingen und Freudenstadt. Das hielt jedoch Kameraden und Freunde der Heilsarmee nicht davon ab, zur Karfreitagsversammlung aus allen Himmelsrichtungen nach Stuttgart zu reisen, um auf das Lamm zu blicken. Welches Lamm? Das einzige, das unsere Sünde auf sich genommen und sich für uns beladene Menschen geopfert hat: Jesus Christus.

Vieles will uns den Blick versperren auf Jesus, das Opferlamm. So lautete die Frage des Tages: "Siehst du das Lamm?" Major Hans-Göran Andersson betonte in seiner Bibelansprache die Vielfalt der Namen Jesu. Viele Versammlungsbesucher nahmen anschließend die Gelegenheit wahr, ein Licht der Liebe anzuzünden und sich Gottes Liebe zu weihen.







Die musikalischen Beiträge des Nachmittags trugen dazu bei, dass auch schon Osterfreude spürbar war. Der Geigenvortrag von Deborah Kaehler, die Stücke des Musikkorps sowie "African Salvation Swing" zeigten die Vielfalt der Möglichkeiten auf, Jesus Christus zu ehren. Fünf Jugendliche aus Stuttgart stellten in ihrem Gesang die Frage: "Are you ready for the journey?" ("Bist du bereit für die Reise?") Eine Reise, die an einem persönlichen Karfreitag beginnt, an dem wir unsere Schuld vor Gott eingestehe. Eine Reise durchs Leben, die begleitet wird von Gottes Segen. Eine Reise, auf der wir in Jesu Liebe geborgen sind und sicher ans Ziel gelangen.

Major Gero Roehlen



Nord-Division

Eins ist sicher – will man in der Norddivision weiterhin eine vereinigte Karfreitagsversammlung haben, muss man sich dringend um einen anderen Saal kümmern! Denn auch der größte Korpssaal in Hamburg fasste nicht alle Menschen, die am Karfreitag zur Versammlung kamen ...



Die Versammlung wurde von den Divisionsoffizieren, Majore Rudolf und Christine Schollmeier, geleitet. Musik- und Gesangsbeiträge aus der Division wiesen den Teilnehmern auf Golgatha hin. Eine Schriftlesung mit Pantomime und ein Anbetungstanz gehörten auch dazu. Aber im Gedächtnis wird bei den meisten wohl etwas bleiben, das nach der Bibelansprache von Kapitänin Camie McPherson kam: Sie sprach über Simon von Kyrene, der Jesu Kreuz tragen musste. Eine unfreiwillige Last, wie wir sie alle manchmal zu tragen haben: Sünde, Sorgen, Unbewältigtes. Nach der Ansprache schrieb jeder Versammlungsbesucher auf ein kleines Kreuz auf, was ihn belastet. Die Kreuze wurden eingesammelt und vorne am großen Kreuz öffentlich verbrannt. So unwiderruflich weg sind unsere Sünden, wenn wir sie zu Jesus bringen.

Manchmal bringen wir unsere Lasten (und Laster?) zum Kreuz, beten – und nehmen sie wieder mit! Doch Gott möchte uns die Bürde für immer abnehmen!

Majorin Ch. Schollmeier



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