Jürgen Werth neuer Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat den neuen Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz zu seinem Amt beglückwünscht.

von / THQ

Der stellvertretende Ratsvorsitzende, der Thüringer Landesbischof Christoph Kähler, wünschte bei der Amtseinführung am Sitz der Deutschen Evangelischen Allianz in Bad Blankenburg, dass Werth seine Stimme zum Lobe Gottes erklingen lasse und so zum Segen für die Evangelische Allianz werde.

Die Allianz verbinde Christen über kirchliche Grenzen hinweg durch die Konzentration auf Jesus Christus. Es sei ein Geschenk Gottes, dass sowohl Werth als auch sein Vorgänger Peter Strauch das Lob Gottes auch musikalisch verbreiteten. Von beiden haben Lieder Eingang in Gesangbücher der Christenheit gefunden. Kähler wies darauf hin, dass Werth gebeten wurde, im Vorbereitungsausschuss für die nächste EKD-Synode mitzuarbeiten. Werth sagte, Christen müssten heute einerseits Jesus- und Gottes-zentriert leben, andererseits aber auch Menschen-nah und Welt-offen.

Werth, der hauptamtlich Direktor des Evangeliums-Rundfunks in Wetzlar ist, hat am 1. Januar die Nachfolge von Peter Strauch als ehrenamtlicher Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz übernommen. Der Hauptvorstand hatte den 55-jährigen Medienfachmann im September mit überwältigender Mehrheit gewählt.
Peter Strauch, Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, kandidierte aus Altersgründen nicht mehr. Der 63-Jährige, der seit Oktober 2000 an der Spitze der Allianz stand, tritt Ende 2007 als Präses in den Ruhestand.

Werth gehört seit 1997 dem Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz an, einem Verbund von Christen aus den Evangelischen Landeskirchen, den evangelischen Freikirchen – u. a. auch der Heilsarmee – und Gemeinschaften. Sie hat in über 1100 Städten und Dörfern örtliche Gruppen. Zu ihrem Verbund zählen sich darüber hinaus 336 überregional arbeitende Werke und Verbände.

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