Jesus-Film in über 1000 Sprachen

Kein Film ist in mehr Sprachen übersetzt worden:

von / THQ

Der Jesus-Film hat die Tausendermarke überschritten. Die wortgetreue Verfilmung des Lukas-Evangeliums ist jetzt in 1002 Sprachen vorhanden – von Aari, einer afroasiatischen Sprache in äthiopien, bis Zuni, das von einem Volksstamm der Pueblo-Indianer im Südwesten der USA gesprochen wird. Der Jesus-Film wurde 1979 an Originalschauplätzen in Israel gedreht und zunächst von Warner Brothers vertrieben. Später übernahm ihn das internationale Missionswerk "Campus für Christus".

Er ist der am weitesten verbreitete Film aller Zeiten. In 28 Jahren haben ihn mehr als sechs Milliar-den Menschen auf der Leinwand gesehen, weit mehr als Filmklassiker wie "Vom Winde verweht". Über 200 Millionen Menschen sind laut "Campus für Christus" mit Unterstützung des Jesus-Films Christen geworden.

Es sei ein "lebensverändernder" Streifen, erklärte der Direktor des Jesus-Film-Projekts, Jim Green. Besonders wenn Menschen ihn in ihrer Muttersprache erleben könnten, würden sie zu Jesus hingezogen. Die Übersetzung sei jedoch nicht einfach, weil man auf kulturelle Eigenarten achten müsse, ohne die Botschaft zu verändern. An den Übersetzungen ist die Organisation Seed (Samen) beteiligt, die mit den Wycliff-Bibelübersetzern verbunden ist. Es dauert etwa zwei bis drei Jahre, bis ein Filmskript in einer neuen Sprache fertig ist. Über 2000 Filmteams mit mehr als 4600 Mitarbeitern zeigen den Streifen in aller Welt. In Entwicklungsländern sind sie oft mit einfachen Vorführgeräten in Dörfern unterwegs, wo der Film im Freien gezeigt wird. In Deutschland wird der Jesus-Film von "Campus für Christus" verbreitet.

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