Ja zu Kindern durch Gottvertrauen

Politische und wirtschaftliche Maßnahmen allein reichen nicht aus, um die Geburtenrate in Deutschland zu steigern.

von / THQ

Eine wesentliche Voraussetzung für ein Ja zu Kindern ist Gottvertrauen. Dieser Überzeugung ist die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann. Mut zur verlässlichen Beziehung, Zukunftshoffnung und die Weitergabe des Lebens seien christliche Grundhaltungen.

"Für solches Gottvertrauen und für ein solches Lebensgefühl haben wir als Kirche einzustehen", sagte die Bischöfin. Da jedes Kind erwünscht sei, müsse die Kirche alles tun, um Abtreibungen zu verhindern und Frauen einen Weg mit ihrem Kind zu eröffnen: "Das werden gesetzliche Verbote weniger erreichen als die Wahrnehmung eines Kindes als Geschenk Gottes." Die jährlich in Deutschland statistisch erfassten 13 000 Abtreibungen bezeichnete Frau Käßmann als beunruhigend. Die Kirche müsse deshalb die Frage umtreiben: "Wie können wir werdenden Müttern besser zur Seite stehen, deutlich machen, dass es bei allen Belastungen schlicht auch ein Glück, ein Segen ist, mit Kindern zu leben?" Deutschland hat mit 1,36 Geburten pro Frau eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit.

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