von Geistliches Leben

In die Wüste schicken!

Wie bitte, das steht in der Bibel?

Den möchte ich am liebsten in die Wüste schicken.

Wer hat nicht schon mal diesen Wunsch verspürt? Den möchte ich loswerden, den sollte man wegjagen, den sollte man in die Wüste schicken? Nur aus den Augen und aus dem Sinn mit diesem Menschen, der mir so gegen den Strich geht.

Dieser Begriff geht auf die Opfervorschriften im Alten Testament zurück. Einmal jährlich wurde ein Bock geschlachtet und ein zweiter wurde symbolisch mit der Sünde des Volkes Gottes „beladen“ und in die Wüste geschickt, damit das Volk Vergebung erhält.

„Aber den Bock…soll er… in die Wüste schicken“, 3. Mose 16,10.

Dieses Sühneopfer im Alten Testament war nur möglich, weil Gott, im Vorgriff auf das Opfer, das Jesus Christus einmal für alle Menschen bringen würde, die Sünden vergab.

„Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen“,Hebräer 10, 4.

„In ihm (Jesus Christus) haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, Epheser 1,7.

Jesus ist für uns gestorben und in die „Wüste geschickt worden“ um allen Menschen Vergebung anzubieten. Niemand braucht selbst ein Opfer für seine Sünde zu bringen, das hat Jesus für uns getan.

Diese Redewendung geht also auch auf die Bibel zurück und weist uns auf Jesus Christus hin, der an unserer Stelle gestorben ist, um uns mit Gott, dem Vater, zu versöhnen.

Hätten Sie’s gewusst?

An dieser Stelle geht es in loser Folge weiter, denn es gibt noch viele Redewendungen und Begriffe, bei denen uns eher selten klar ist, dass wir biblische Begriffe verwenden.

Wir möchten Sie einladen, in der Bibel zu lesen. Die Leidensgeschichte Jesu finden Sie in den vier Evangelien.

 

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