"50+"-Treffen

von / THQ

"50+"-Treffen "50+"-Treffen: War das erste "50+"-Treffen der Norddivision (Majore Rudolf und Christine Schollmeier) im letzten Jahr von Nostalgie geprägt, so war die diesjährige Zusammenkunft eindeutig auf die Zukunft gerichtet: "Das Beste kommt noch!" Der Hamburger Korpssaal war voll mit Senioren, die einen Tag der frohen Gemeinschaft miteinander verbringen wollten. Im Gottesdienst wurden ermutigende Lieder gesungen, und die Bibelansprache vom Hamburger Heilssoldaten Ralf Lamaack – ein pensionierter Pastor – malte uns ein anschauliches Bild von den "guten Aussichten für Christen".



Doch dass unsere Senioren sich nicht auf die Ewigkeit vertrösten lassen, sondern hier noch rege am Leben teilhaben, zeigte sich im Zeugnis einer Heimbundschwester, die beim Hamburger "Computerkurs für Späteinsteiger" den Umgang mit der modernen Technik erlernt. Nie ist man zu alt, etwas Neues zu lernen, berichtet sie, und nie zu alt, um etwas für Gott zu tun. Dass die Senioren sich lebhaft für das Neue interessieren, zeigte sich nach dem Mittagessen. Statt Mittagsruhe bestiegen alle einen großen Doppeldeckerbus und entdeckten bei strahlendem Sonnenschein unbekannte Seiten der Hansestadt. Die neuen Bauvorhaben an der Elbe, der Blick über den erweiterten Hafen von der Köhlbrandbrücke aus, die Baustelle HafenCity und die Speicherstadt: Die Stadtplanerin und Architektin wusste alteingesessene Hamburger und die Besucher von anderen Korps für die neuen Schönheiten Hamburgs zu begeistern!



Trotzdem dachte vielleicht einer: "Das Beste kommt noch!", als er anschließend im Saal vor dem Kuchenbüfett stand und seine Auswahl traf Nach dem Kaffee berichteten die Teilnehmer spontan von positiven Entwicklungen in "ihrer" örtlichen Heilsarmee. Zuwachs bei der Essenausgabe in Barmstedt, verdoppelte Zahlen beim Frühstücksgottesdienst in Lübeck, wachsende Teilnehmerschar bei der Jugenddisco in Kiel, ein Lädchen in Flensburg, Wiedereinrichten in Bremen – ja: das Beste kommt vielleicht auch noch für die Heilsarmee im Norden! Und dass für alle, die Jesus Christus lieben, das Beste im Himmel noch kommt, sagte die Schlussandacht über die Frau, die mit einer Gabel in der rechten Hand beerdigt werden wollte. Eine Gabel in der rechten Hand, wundern Sie sich? Fragen Sie jemanden, der bei 50+ dabei war. Oder schreiben Sie an

Ch. Schollmeier

Zurück