"Ich gehe zur Heilsarmee ..."

Seine "Strafe" für eine verlorene Wette einzulösen war für Thomas Gottschalk Ehrensache.

von / THQ

Er arbeitete seine Wettschuld aus der März-Sendung von "Wetten dass ...?" in Freiburg ab. Damals hatte er nicht geglaubt, dass 100 Studenten mit ihren ausgehängten Toilettentüren auf den Münsterplatz kommen würden. Tatsächlich erschienen rund 300.

Dass es keine "Strafe" wurde, dafür sorgten Majorin Fernanda van Houdt aus der PR-Abteilung am Nationalen Hauptquartier und Leutnantin Doris Trawny-Vitzthum, Gemeindeleiterin in Solingen. Ihnen standen zahlreiche Helfer zur Seite, die statt der üblichen Suppe (die gibt es immer samstags) zur außergewöhnlichen Zeit am Donnerstagnachmittag eine typische Bergische Kaffeetafel vorbereitet hatten.

Dass es bei der Heilsarmee durchaus nicht nur um das Stillen von hungrigen Mägen geht, wurde schnell klar. Thomas Gottschalk, der "alles tun wollte, was man von ihm verlangt", las einen Text aus dem Johannesevangelium vor, sang im Chor mit und half natürlich auch beim Austeilen der Mahlzeit. Ganz spontan setzte er sich zu den Gästen und kam mit ihnen ins Gespräch.

Ein Nachmittag, an dem schnell deutlich wurde, dass der Spaßvogel Gottschalk auch ernste Töne anschlagen kann: "Nur ganz wenige meiner prominenten und reichen Freunde sind wirklich glücklich." Und: "Ich mache zwar im Fernsehen den Kasper, aber meine Freunde von der Heilsarmee sind ernsthaft bemüht, anderen zu helfen." Diesmal mit prominenter Unterstützung.
kap

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