Hurrikan "Katrina"

von / THQ

Hurrikan "Katrina" Hurrikan "Katrina": Dies ist eine der größten Katastrophen, die die USA je getroffen hat und somit auch einer der größten Hilfseinsätze den die Heilsarmee je zu bewältigen hatte. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 230 Stundenkilometern erreichte der Wirbelsturm "Katrina" die US-Bundesstaaten Louisiana, Mississippi und Alabama. Er verwüstete ganze Ortschaften, Millionen Menschen wurden obdachlos. Die angerichteten Schäden betrugen bisher etwa 26 Milliarden US $.



Die Heilsarmee hat eine ihrer bisher umfangreichsten Hilfskampagnen gestartet, um den Betroffenen schnellstmöglich zu helfen, da die Versorgung durch die Regierung zunächst nur unzureichend war. Durch mobile Kantinen erhalten die Menschen das dringend benötigte Trinkwasser und Lebensmittel. "Die Opfer wollen einfach nur Hilfe, um zu überleben. Sie stehen unter Schock. Alles, wofür sie ihr Leben lang gearbeitet haben, ist plötzlich weg", sagt Major Dalton Cunningham, Divisionsoffizier der Alabama-, Louisiana- und Mississippi-Division. Der Benzinmangel hat in der Region für eine weitere Krise gesorgt: "Ohne Benzin können wir unseren mobilen Essens-Service nicht betreiben, und südlich der Stadt Hattiesburg im Bundesstaat Mississippi ist einfach kein Treibstoff mehr aufzutreiben!"



Die Hilfsaktionen ziehen sich über den gesamten Südwesten der USA. Mehr als 150 000 Flüchtlinge erhalten in den Einrichtungen der Heilsarmee zwischen Texas und North-Carolina eine Unterkunft, Trinkwasser und Lebensmittel. Die mobilen Kantinen liefern täglich mehr als 500 000 Mahlzeiten.:

"Zentrum der Hoffnung" in New Orleans
Als der Hurrikan an der Küste Louisianas ankam, suchten 250 Menschen auf der Flucht vor dem Sturm Zuflucht im "Zentrum der Hoffnung" - einer Einrichtung der Heilsarmee in New Orleans. "Wir verteilen Lebensmittel und Wasser und versorgen auch drei Dialyse-Patienten mit Medikamenten", so Major Richard Brittel. Hilfsteams haben Hunderte von Menschen evakuiert. "Wir sind darauf vorbereitet, vielen Städten und Gemeinden beizustehen, die von 'Katrina' verwüstet wurden", erklärt Bill Feist, Direktor der Soforthilfe-Programms in Alabama, Louisiana und Mississippi. "Wir werden solange da sein, wie die Menschen uns brauchen!"

Die Heilsarmee kümmert sich jedoch nicht nur um die physischen Bedürfnisse der Menschen, sondern bietet den Wirbelsturmopfern auch seelsorgerliche Gespräche an, um ihnen zu helfen, ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. "Angesichts der langen Warterei in der subtropischen Hitze können die Betroffenen schon mal die Nerven verlieren", meint Feist. "Wir versuchen, sie zu beruhigen."

Texas
Die Einrichtungen der Heilsarmee entlang der Grenze zwischen den Bundesstaaten Louisiana und Texas werden als Zufluchtsort für die vom Hurrikan Geschädigten genutzt. Alle mobilen Kantinen, die nicht unmittelbar in den Katastrophengebieten im Einsatz sind, stehen hier den Menschen zur Verfügung.: :

SATERN
Außerdem hat die Heilsarmee einen Radiodienst (SATERN = The Salvation Army Team Emergency Radio Network) eingerichtet, über den Suchmeldungen nach vermissten Angehörigen aufgegeben werden können. SATERN ermöglicht die Kommunikation zwischen den betroffenen Gebieten, und es können wichtige Informationen zur Krisensituation an die Bevölkerung weitergegeben werden.

Weitere Informationen und Fotos::
Infos zum Hurrikan auf der Website des DHQ Ost
Website der Heilsarmee in den USA-Süd (in englischer Sprache)

Für Presseanfragen:
US Media Contacts
Jackson, Mississippi – Mark Jones, Public Information Officer
Tel: 001 601 278 2100
National US Press Office: Melissa Temme - Tel: 001 703 519 5890 or
Theresa Whitfield 001 703 5195893

Für Interviews:
Major George Hood, National US office Community Relations
Spendenkonto:
Konto-Nr. 4077703
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ 370 205 00
Stichwort:
"Hurrikan Katrina"

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