Heimat inmitten einer Baustelle finden

von / Gemeindeprojekt „The Limelight Collective“

Es liegt in der Natur der Künstler, an Dinge etwas anders heranzugehen, als man es gewohnt ist. Deshalb hat das Berliner Künstlerkollektiv der Heilsarmee, The Limelight Collective, nicht gewartet, bis ihr neuer Tanzraum fertig gebaut ist, sondern noch im Umbauprozess ein Konzert auf der Baustelle abgehalten.

Inmitten von Kabeln, Leitern und Plastikplanen hat die Opernsängerin Uta Runne Antonín Dvořáks "Biblische Lieder" gesungen, während Limelight Gründer Shaw Coleman seine eigenen Choreographien getanzt hat. An dem Abend wurde auch der von The Limelight Collective in Auftrag gegebene Kurzfilm des israelischen Filmemachers Yaron Sokolov "An den Wassern zu Babylon" uraufgeführt. Durch das Programm hat die stellvertretende Ballettdirektorin des Friedrichstadtpalastes Katja Kelping geführt.

Die Hauptinhalte der gesungenen Psalme waren Exil und Heimatfindung, Themen, die gerade The Limelight Collective sehr am Herzen liegen, da sie inmitten der autonomen und freien Kunstszene Berlins Künstlern ein geistiges Zuhause schaffen wollen. Eine Teilnehmerin hat nach dem Konzert betont, dass sich für sie The Limelight Collective mehr und mehr wie Heimat anfühlt.

Der neue Tanzraum in der Berliner Kastanienallee wird durch Fundraising finanziert. Spenden können gerne an Die Heilsarmee unter IBAN DE29 1001 0010 0636 5181 04 mit der Verwendungszweck „TLC-Umbau“ überwiesen werden.

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