Häufiger Fernsehkonsum macht Schüler dümmer

von / THQ

Häufiger Fernsehkonsum macht Schüler dümmer: Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen unter Schülern in Bayern, Hessen und Niedersachsen hat ergeben, dass häufiger Fernsehkonsum oder Computerspiele nach der Schule Kinder und Jugendliche dümmer machen. Weil Fernseh- und Videobilder in die gleichen Gehirnzonen wie der Schulstoff gelangen, kann sich das im Unterricht Gelernte nicht festsetzen.

Übermäßiger Medienkonsum wird vor allem durch den Besitz eigener Mediengeräte gefördert. So verfügt laut Studie jeder zweite Junge im Alter von zehn Jahren über einen eigenen Fernseher, einen PC, eine Spielekonsole und einen DVD-Spieler im Kinderzimmer. Dies bedeute durchschnittlich zwei Stunden mehr an täglichem Medienkonsum als bei Kindern, die nicht über eigene Geräte verfügen. Besonders bei Jungen spiegele sich dies in massiven Leistungsabstürzen wieder. Demnach brechen Jungen häufiger die Schule ab als Mädchen und auch beim Schuleschwänzen, Sitzenbleiben und bei Weiterempfehlungen für höhere Schulen geht die Schere zwischen Mädchen und Jungen auseinander.

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