von Florian Lazarevic Korps Bremen

Großzügige Spende aus Bremen: Familie Henschel unterstützt die Arbeit der Heilsarmee

Neue Trainingsanzüge und Schuhe helfen Menschen vor Ort – ein Teil der Spende wird bereits für die Katastrophenhilfe in Jamaika vorbereitet.

Großzügige Spende für unsere Arbeit – Unterstützung für Menschen in Not

Am vergangenen Dienstag durfte sich die Heilsarmee in Bremen über eine besondere Unterstützung freuen:
Herr und Frau Henschel haben unserem Standort eine große Spende mit neuen Trainingsanzügen und Schuhen übergeben. Für diese großzügige Hilfe sind wir sehr dankbar.

Die Spende stammt aus dem Bremer Unternehmen BUDO NORD Bremen e.K., das von Rolf-Peter Henschel geführt wird. Das Unternehmen ist auf Sport- und Kampfsportausrüstung spezialisiert und engagiert sich seit vielen Jahren im sportlichen Umfeld der Region Bremen. Auch im Kampfsport selbst ist Herr Henschel aktiv und wirkt unter anderem als Karate-Trainer.

Solche Unterstützungen aus der lokalen Wirtschaft sind für unsere Arbeit von großer Bedeutung. Sie ermöglichen es uns, Menschen in schwierigen Lebenssituationen konkret zu helfen.

Ein Teil der gespendeten Kleidung wurde bereits am gestrigen Tag für einen Hilfstransport nach Jamaika aussortiert, wo derzeit eine dramatische humanitäre Situation herrscht.

Verheerende Situation nach dem Hurrikan
Die Auswirkungen des Hurrikans Melissa auf Jamaika und weitere Teile der Karibik sind verheerend. Der Sturm – inzwischen als Kategorie 5 eingestuft – traf Jamaika mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 345 km/h und einer Sturmflut von bis zu vier Metern Höhe.

In vielen Regionen sind Straßen überflutet oder unpassierbar, Strom- und Telekommunikationseinrichtungen ausgefallen, Häuser und Dächer wurden zerstört. Laut internationalen Organisationen befindet sich Jamaika inmitten einer der größten Zerstörungen, die dort jemals verzeichnet wurden. Mehr als 700.000 Kinder sind in der gesamten Region betroffen – Familien benötigen dringend Hilfe mit Wasser, Lebensmitteln, Unterkunft und medizinischer Versorgung.

Besonders dramatisch ist die Situation in der Gemeinde Cave Mountain im Parish Westmoreland Parish. Dort wurden etwa 95 % der Holzhäuser zerstört, und rund 90 % der Steinhäuser stehen ohne Dächer da. Schulen, Kirchen und Versorgungseinrichtungen sind schwer beschädigt. Viele Menschen sind obdachlos und befinden sich in großer Not.

Soforthilfe durch die Heilsarmee
Die Heilsarmee hat sofort reagiert. Unsere Helferinnen und Helfer vor Ort koordinieren gemeinsam mit Partnerorganisationen Nothilfemaßnahmen, stellen sauberes Trinkwasser, Lebensmittelpakete und Notunterkünfte bereit und bieten zudem psychosoziale sowie spirituelle Unterstützung für die Betroffenen an.

Bitte unterstützen Sie unser Hilfswerk
Mit Ihrer Spende helfen wir Familien nicht nur in den ersten Stunden nach der Katastrophe, sondern auch beim langfristigen Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen.
Jeder Beitrag – egal wie klein – macht einen bedeutenden Unterschied.

Spendenkonto
Kontoinhaber: Heilsarmee in Deutschland KdöR
Bank: Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE91 3506 0190 1084 0200 24
BIC: GENODED1DKD
Verwendungszweck: „Katastrophenhilfe Jamaika“

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn und Frau Henschel für ihre großzügige Unterstützung sowie bei allen Menschen, die unsere Arbeit begleiten und möglich machen.

Mit herzlichen Grüßen

Lt. Florian Lazarevic
Standortleiter
Heilsarmee Bremen

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