Glaube in Deutschland

von / THQ

Glaube in Deutschland Glaube in Deutschland: Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS-Infratest im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" ist jedem vierten Deutschen der Glaube sehr wichtig. 27 Prozent der Westdeutschen erklärten, ihr Glaube habe eine sehr große Bedeu-tung. 1993 waren es drei Prozent weniger. Besonders stark ist der Anstieg in den durch die frühere SED-Herrschaft stark entkirchlichten neuen Bundesländern. 23 Prozent der Befragten bewerteten ihren Glauben als "sehr wichtig". 1993 waren es nur 14 Prozent.
Von den Protestanten bezeichneten 27 Prozent ihren Glauben als "sehr wichtig" und 34 Prozent als "ziemlich wichtig". Bei den Katholiken halten 38 Prozent ihren Glauben für "sehr wichtig", 24 Prozent für "ziemlich wichtig". Die Studie ergab auch, dass Frauen religiöser sind als Männer. 58 Prozent der Frauen messen ihrem Glauben eine große Bedeutung bei, aber nur 44 Prozent der Männer.
Auf die Frage nach dem Gottesdienstbesuch gaben elf Prozent der Westdeutschen und drei Prozent der Ostdeutschen an, einmal pro Woche oder öfter zur Kirche zu gehen. "Nie" antworteten im Westen 23 Prozent, im Osten 47 Prozent.

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